Grafikkarten Kaufberatung: die besten Grafikkarten von 80 bis 400 Euro

Special Antonio Funes

In unserem Special erfahrt ihr, welche Grafikkarte für euer Budget die optimale Leistung bietet

Mit der neuen 700er-Generation hat Nvidia den Grafikkartenmarkt durcheinander gewürfelt, vor allem was die Preise angeht. Wir verschaffen euch einen Überblick über die aktuelle Marktsituation und geben euch neben einigen allgemeinen Kauftipps zum Thema Grafikkarte auch konkrete Empfehlungen zu Grafikkarten zwischen 80 und 400 Euro.

Anfang des Jahres brachte Nvidia mit der Titan einen Vorboten der neuen Grafikkarten-Generation auf den Markt, vor einigen Wochen folgte dann die GeForce GTX 780, die im Vergleich zu der 600er-Generation über einen neuen Grafikchip verfügt. Die GeForce GTX 770 kam bereits kurz darauf in die Läden, und abermals nur wenige Tage danach bereicherte die GeForce GTX 760 das Sortiment. Enttäuschend für einige Nvidia-Fans war, dass die GTX 760 und 770 auf dem schon älteren GK104-Grafikchip basieren, also strenggenommen nur eine Art "Refresh" von Grafikkarten der 600er-Generation sind.

Trotzdem: in Sachen Preis-Leistung sind die beiden Karten extrem gut da, was wir auch später noch sehen werden, so dass eine Kennzeichnung als 700er-Generation, um die Modelle von den älteren Grafikkarten abzugrenzen, durchaus gerechtfertigt ist. Nvidia bietet teilweise nun sogar mehr fürs Geld als AMD - dies war zuvor lange Zeit nicht der Fall, AMD bot über etliche Monate hinweg stets das bessere Preis-Leistungsverhältnis. Wir alle aktuellen Grafikkarten, die ihren Preis auch wert sind, bezüglich ihrer Leistung sortiert, so dass Kaufempfehlungen möglich sind und ihr wisst, welche Grafikkarte in welcher Preisklasse zu empfehlen ist. Dazu bieten wir auch einige allgemeine Tipps und Wissen rund um den Kauf von Grafikkarten.

Stromversorgung

Moderne Grafikkarten und CPUs sind keine bösen Stromfresser mehr. Natürlich kommt man nicht nur mit 50 Watt über Gainward GTX 660 Quelle: Gainward Gainward GTX 660 die Runden, aber: wo man vor einigen Jahren noch zu Netzteilen mit mindestens 600 Watt riet, kann man heute beruhigt zu weniger Leistung greifen. Ein Marken-Netzteil mit 450 Watt reicht in aller Regel auch für starke Grafikkarten aus, sofern man nicht vor hat, zwei Grafikkarten gleichzeitig zu nutzen. Grundregel: wenn das Netzteil alle nötigen PCIe-Stromstecker liefert, die eine Grafikkarte benötigt, dann reicht es auch aus - zumindest wenn man nicht zu einem "Billigmodell" greift. Auf der sicheren Seite ist man mit einem Modell um die 40 bis 60 Euro bei 450 bis 500 Watt, das am besten auch zwei 8Pin-PCIe-Stecker bietet (oft auch als 6+2Pin angegeben, da man den 8Pin-Stecker auch als 6Pin-Stecker nutzen kann). Dies ist ein Preis, bei dem man im Allgemeinen ein Markenmodell erhält, welches die angegebene Leistung auch wirklich zuverlässig und stabil bringt. Schwächere Grafikkarten, die aber für Gaming trotzdem noch gut geeignet sind, benötigen meist nur einen 6Pin-Stecker für PCIe. In der Mittel- bis Oberklasse sind meist zwei Stecker üblich, teilweise zwei mit je 6Pin, teilweise auch je ein 6Pin- und ein 8Pin-Stecker. Nur sehr stromhungrige Grafikkarten benötigen sogar zwei 8Pin-Stecker.

  1. Seite 1 Grafikkarten-Kaufberatung: Einleitung und Stromversorgung
  2. Seite 2 Grafikkarten-Kaufberatung: Unterschiedliche Modelle der Hersteller
  3. Seite 3 Grafikkarten-Kaufberatung: Grafikkarten bis 200 Euro
  4. Seite 4 Grafikkarten-Kaufberatung: Grafikkarten von 200 bis 300 Euro
  5. Seite 5 Grafikkarten-Kaufberatung: Grafikkarten ab 300 Euro
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