Unser Special bietet euch Marktübersichten zu Gamepads, Lenkrädern und Joysticks sowie Tipps zum Kauf dieser Gaming-Eingabegeräte. Damit seid ihr für alle Spiele von Project Cars über Dark Souls 2 hin zu Star Citizen bestens gerüstet!
Ihr sucht ein Gamepad für ein Jump and Run-Spiel? Oder ein Lenkrad für ein Rennspiel? Oder wollt als Flugzeug- oder Hubschrauberpilot einen Joystick nutzen? In unserem Special haben wir zu diesen drei Arten von Eingabegeräten jeweils eine Marktübersicht sowie auch Tipps dazu, was ihr beim Kauf beachten solltet.
Gamepads: für PCs immer sinnvoller
So gut wie jedes aktuellere Vollpreis-Spiel wird auch für Spielekonsolen entwickelt. Auch wenn die PC-Version später gleichzeitig mit der Konsolenversion herausgebracht wird, basiert die PC-Version so gut wie immer auf der Konsolenversion. Dies hat zur Folge, dass moderne Spiele in aller Regel sehr gut am PC per Gamepad spielbar sind, denn die Steuerung ist wegen der Konsolentauglichkeit natürlich stets gut auf Gamepads abgestimmt. Manche Spiele sind sogar per Gamepad besser zu spielen als per Maus und Tastatur - in manchen Fällen liegt dies einfach nur an einer lieblosen Umsetzung der Steuerung für die PC-Version, aber bei einigen Spielen ist die gesamte Spielmechanik dermaßen auf Gamepads ausgelegt, dass Maus und Tastatur nur noch dann sinnvoll sind, wenn man mit Gamepads partout nicht zurechtkommt. Beispiele
Quelle: Logitech
Logitech F310
sind Fußballgames wie Fifa oder Pro Evolution Soccer oder Action-Spiele wie Darksiders, oder auch das Rollenspiel Dark Souls, welches komplett auf Gamepads ausgelegt wurde. Natürlich aber auch Jump and Run-Spiele wie die Rayman-Serie oder Prügelspiele a la Street Fighter. Auch die meisten Rennspiele lassen sich besser per Gamepad als per Tastatur steuern, einige actionlastigere Rennspiele sogar besser als per Lenkrad. Zu Lenkrädern aber später mehr.
Immer häufiger spielen einige Nutzer aber auch die Games, die man eigentlich per Maus und Tastatur besser spielen kann, trotzdem per Gamepad. Dies hat einen simplen Grund: einige Gamer mögen es, sich gemütlich zurückzulehnen oder auf dem Sofa sitzend über einen LCD-TV zu spielen. Hier ist ein Gamepad natürlich besser geeignet als eine Kombination aus Maus und Tastatur. Und solange die Steuerung per Gamepad nicht wirklich deutlich schwieriger wird, ist die Gemütlichkeit aus Sicht dieser Gamer wichtiger als die leicht bessere Spielbarkeit per Maus und Tastatur. Natürlich gibt es immer noch Spiele, bei denen ein Gamepad nicht oder nur bedingt geeignet ist. Zum Beispiel die weitaus meisten Ego-Shooter, bei denen in der PC-Version keine Zielhilfen vorhanden sind, sowie im Grunde genommen alle Strategiespiele, bei denen man im Laufe des Spiels viele Menüpunkte, Einheiten und Wegpunkte anklicken muss. Aber auch für (Action)Rollenspiele, bei denen man nicht aus einer Ego-Perspektive agiert (zum Beispiel Diablo 3), eignet sich die Steuerung per Maus und Tastatur so gut wie immer besser als die per Gamepad. Letztenendes sollte aber inzwischen ein Gamepad zur Grundausstattung für alle Spieler gehören, die gerne Games aus unterschiedlichen Genres spielen und nicht nur ihre zwei oder drei Stammtitel haben, bei denen ein Gamepad eventuell doch keinen Sinn macht.
