So verbessern SteamOS und Streaming euer Gaming-Erlebnis. Außerdem findet ihr hier Hardware-Details zu den Konsolen von Logitech und Zotac sowie zum Steam Deck.
PC-Spiele: Streaming und SteamOS nachträglich als Option
Bisher schilderten wir nur den Fall, dass ihr ein Spiel auf dem Handheld installiert. Es gibt aber auch die Option, das Spiel zu streamen. Ist beispielsweise die Xbox-App installiert, könnt ihr das Cloud-Gaming des Game Pass verwenden. Nutzt ihr Steam, so könnt ihr einen im Haushalt vorhandenen PC für die Rechenpower verwenden. Denn wenn auf dem PC Steam läuft und das Spiel dort installiert ist, könnt ihr von einem anderen Gerät aus, auf dem ebenfalls Steam mit demselben aktiven Steamaccount läuft, das Game starten und steuern.
Der PC sendet euch dabei einen Videostream des Spiels, euer Handheld sendet wiederum die Steuerungsoptionen an den PC. Diese Art des Spielens kostet das Handheld nur wenig Rechenpower, da ja der PC die Spielegrafik berechnet. Einen weiteren Tipp wollen wir auch noch geben, nämlich den Umstieg auf SteamOS.
Das Betriebssystem lässt sich auf manchen Handhelds nachträglich installieren und ist ressourcenschonender als Windows. Informiert euch aber, für welche Geräte dies funktioniert. So unterstützt und beschreibt Lenovo offiziell auf den Support-Websites die Installation von SteamOS auf einem Lenovo Legion Go S. Wenn ihr akzeptiert, dass ihr manche nicht Linux-kompatible Games nicht spielen könnt, empfehlen wir diese nachträgliche Installation von SteamOS, da dieses System mehr Leistung bei Spielen bietet als Windows.
Handhelds: Logitech, Zotac und Steam Deck
Welche Handhelds für PC-Spiele gibt es derzeit? Wir wollen hier insgesamt vier Grundmodell-Reihen nennen: Asus ROG Ally, Lenovo Legion Go S, MSI Claw und Valves Steam Deck. Von diesen vier Handhelds gibt es jeweils mehrere Modelle im Handel. Starten wollen wir aber mit zwei Handhelds, von denen es derzeit nur ein einziges Modell im deutschen Handel gibt: das Logitech G Cloud und das Zotac ZONE. Das Logitech G Cloud ist ein Handheld ohne echte Gaming-Power, das für Cloud-Gaming gedacht ist.
Es ist Android-basiert und unterstützt Cloudgaming-Dienste wie das des Xbox Game Pass, Nvidias GeForce Now sowie das von uns beschriebene Streaming über die Steam-App. Das Display hat eine Diagonale von 7 Zoll (Full-HD) und 60 Hertz Bildwiederholfrequenz. Der recht günstige Preis von 329 Euro bei Amazon ist natürlich der fehlenden Gaming-Hardware geschuldet, was aber auch den Vorteil hat, dass der Akku über 12 Stunden durchhalten kann und das Gerät recht leicht ist, denn das Gewicht des Logitech G Cloud beträgt nur 463 Gramm.
Quelle: Zotac
Das Zotac Zone Handheld
Das Zotac ZONE mit Windows 11 Home hat ebenfalls ein Full-HD-Display mit 7 Zoll, aber 120 Hertz. Technisch gesehen ist es ein AMOLED-Display, sodass ihr knackige Farben genießen könnt. Der SoC ist ein Ryzen 7 8850U (8 Kerne, 16 Threads) mit dem Namen "Hawk Point", dem 16GB und als Grafikeinheit eine Radeon 780M zur Verfügung stehen. Der Speicherplatz beträgt 512GB, das Gewicht liegt bei 692 Gramm. Bei unserem Partner Galaxus bekommt ihr das Zotac ZONE für 699 Euro. Der Akku hat eine Kapazität von 48,5 Wattstunden. Kommen wir nun zum ersten modernen PC-Gaming-Handheld, dem Steam Deck. Dieses ist direkt über Steam zu haben, wobei ihr folgende drei aktuellen Varianten kaufen könnt:
- Steam Deck LCD mit 7-Zoll-Display (1280x800 Pixel), 60 Hertz, 40 Wattstunden-Akku, 669 Gramm, 256GB Speicherplatz. Preis: 419 Euro
- Steam Deck OLED mit 7,4-Zoll-OLED-Display (1280x800 Pixel), 90 Hertz. 50-Wattstunden-Akku, 640 Gramm. Mit 512GB Speicherplatz für 569 Euro, mit 1000GB Speicherplatz für 679 Euro.
Alle Versionen nutzen einen AMD-SoC (Zen 2) mit 448 GFlops FP32-CPU-Leistung und 1,6 TFlops FP32 Grafikleistung und 16GB RAM. Natürlich ist auf den Steam Decks als Betriebssystem SteamOS installiert. Auf der nächsten Seite kommen wir zu den letzten drei Handhelds beziehungsweise besser gesagt Handheld-Serien von Asus, Lenovo und MSI.
