Halo Wars 2 im Test mit Video-Review: Mehrspielermodus + Wertung
Test
Der Nachfolger hat's in sich: Halo Wars 2 verspricht ein rundes Paket aus zugänglicher Echtzeit-Strategie mit viel Action, Pathos, schnellem Multiplayer und tollen Zwischensequenzen. Im umfangreichen PC-Test klären wir, warum die Fortsetzung den ersten Teil klar abhängt. UPDATE: Der Test umfasst jetzt auch den Mehrspielermodus, ein Test-Video und die finale Wertung.
Obwohl die ebenso gute wie knapp bemessene Einzelspielerkampagne das Herzstück von Halo Wars 2 bildet, sind auch mehrere kurzweilige Mehrspielermodi an Bord. Die bieten zwar nichts, was Hardcore-Strategen wirklich über einen längeren Zeitraum fesseln dürfte, doch für ein paar spaßige Mehrspielerunden am Feierabend ist Halo Wars 2 trotzdem prima aufgestellt.
In diesem Artikel
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Seite 1
Halo Wars 2 im Test mit Video-Review: Die Einzelspielerkampagne
- 1.1 Halo Wars 2 im Test: Kurze Kampagne, bombastisch präsentiert
- 1.2 Halo Wars 2 im Test: viel Action, wenig Anspruch
- 1.3 Halo Wars 2 im Test: Ordentliches Missionsdesign
- 1.4 Halo Wars 2 im Test: Die Steuerung - stark verbessert, nicht perfekt
- 1.5 Halo Wars 2 im Test: Dichte Atmosphäre und viel Fanservice
- Seite 2 Halo Wars 2 im Test mit Video-Review: Mehrspielermodus + Wertung
- Seite 3 Bildergalerie
Halo Wars 2 im Test: Diese Mehrspielermodi sind drin
Quelle: PC Games
Zumindest im Multiplayer dürfen wir auch die Aliens steuern.
Neben der Möglichkeit, die komplette Kampagne mit einem Freund im Koop-Modus zu spielen, gibt's in Halo Wars 2 auch vier kompetitive Modi. Drei davon stellen nur Variationen des klassischen Spielprinzips dar: In "Dominanz" erobern wir Kontrollpunkte und verteidigen sie gegen unsere Widersacher. In "Festungen" ist es unsere Aufgabe, mehr Stützpunkte als die Gegner zu errichten, wozu uns unbegrenzte Ressourcen zur Verfügung stehen. Und der obligatorische "Deathmatch"-Modus bedarf keiner weiteren Erklärung. Um die Partien etwas zu varrieren, stehen acht Maps plus verschiedene Optionen zur Auswahl, dank denen wir beispielweise die Startressourcen, Fog of War oder das Zeitlimit festlegen können. Schädel stellen weitere Modifikatoren dar, die wir während der Kampagne verdienen - sie sorgen für Zusatzeffekte wie halbierte Aufladezeiten für Heldenfähigkeiten, Explosivschaden für Grunts und Marines - oder sie lassen zerstörte Gegner in einer lustigen Konfetti-Explosion hochgehen. Nebenbei können wir alle Mehrspielermodi auch gegen die KI spielen, wenn wir das wollen.
Quelle: PC Games
Die Mehrspielerpartien von Halo Wars 2 bieten gute, kurzweilige Unterhaltung.
Halo Wars 2 im Test: Blitz-Modus - die kurzweilige Kartenschlacht?
Quelle: PC Games
Im Blitz-Modus errichten wir keine Basis, sondern kümmern uns nur um unsere Einheiten.
Zusätzlich zu diesen klassischen Spielarten gibt es auch noch den besonders schnellen, actionbetonten Blitz-Mehrspielermodus, der mit einer eigenen Mechanik daherkommt. Hier errichten wir keine Stützpunkte und Einheiten werden auch nicht in Gebäuden produziert. Stattdessen spielen wir - ähnlich wie im gefloppten Battleforge - sämtliche Einheiten und Spezialfähigkeiten in Form von Karten aus, die wir einfach direkt auf die Map ziehen. Das geht ohne Verzögerung, dadurch können wir problemlos mehrere Einheiten auf einmal aufs Schlachtfeld ordern. Allerdings kostet jede Karte unterschiedlich viele Energiepunkte, die sich nur langsam aufladen. Darum suchen wir die Map immer wieder nach Versorgungskisten ab, durch die wir zusätzliche Energie erhalten. Derweil müssen wir neutrale Kontrollpunkte erobern und sie gegen die Gegner verteidigen, um dadurch Siegespunkte zu verdienen. Das sorgt für viel Bewegung und Dynamik auf den kleinen Karten, zumal wir uns ohne Basis voll und ganz auf unsere wenigen Einheiten konzentrieren können. Der taktisch kluge Einsatz von Spezialkräften und richtige Positionierung spielen hier also eine wesentlich größere Rolle als im normalen Multiplayer oder gar in der Kampagne. Das macht die zehnminütigen Mehrspielergefechte zwar taktisch reizvoll, gleichzeitig aber auch angenehm kurzweilig und zugänglich.
Quelle: PC Games
Im Deckbuilder stellen wir uns unsere Kartenmischung zusammen.
Mit welchen Karten wir in die Schlacht ziehen, bestimmen wir selbst: Genau wie in Hearthstone und Konsorten stellen wir zwischen den Partien unsere Decks aus unterschiedlichsten Karten zusammen. Karten liegen in vier Seltenheitsgraden vor und können mehrfach aufleveln - dazu werden doppelte Karten einfach automatisch recycelt, da wir ohnehin von jeder Karte nur ein Exemplar in unser Deck aufnehmen können. Neue Karten erhalten wir über Booster Packs, die wir verdienen, indem wir tägliche Herausforderungen meistern. Dahinter verbergen sich simple Mini-Aufgaben, etwa "Schließe neun Partien mit einem bestimmten Helden ab".
Wenn wir die Daily Quests erledigen, bekommen wir dafür Erfahrungspunkte und steigen so im Rang auf - dafür gibt's neue Kartenpäkchen. Alternativ können wir aber auch im Ingame-Shop echtes Geld für Kartennachschub ausgeben. Die Preise sind nicht von schlechten Eltern: Für drei Kartenpäkchen werden 3 Euro fällig, 10 Stück kosten 9 Euro und wer gleich 135 virtuelle Tütchen kaufen mag, ist mit 100 Talern dabei. Theoretisch birgt das eine gewisse Pay2Win-Gefahr. Wer allerdings fleißig spielt und häufig siegt, sollte auch ohne Echtgeldeinsatz genügend neue Karten bekommen, um online mithalten zu können.
Halo Wars 2: Wertung und Fazit
Meinung
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Halo Wars 2 im Test mit Video-Review: Die Einzelspielerkampagne
- 1.1 Halo Wars 2 im Test: Kurze Kampagne, bombastisch präsentiert
- 1.2 Halo Wars 2 im Test: viel Action, wenig Anspruch
- 1.3 Halo Wars 2 im Test: Ordentliches Missionsdesign
- 1.4 Halo Wars 2 im Test: Die Steuerung - stark verbessert, nicht perfekt
- 1.5 Halo Wars 2 im Test: Dichte Atmosphäre und viel Fanservice
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