Review: Halo 3

Test Thomas Szedlak

Der intergalaktische Krieg zwischen den Menschen, der Allianz und der Flood neigt sich dem Ende zu.

Gigantisch

Beispielsweise sehen Sie in der Ferne einen gigantischen Stahlkoloss über einen Gebäudekomplex krabbeln und mit seinen korpulenten Stelzen zahlreiche Infanteristen zerquetschen. Was Sie nicht wissen: Dieses Monstrum sollen Sie innerhalb der nächsten fünf Minuten in seine Einzelteile zerlegen. In solchen Momenten schafft Bungie bombendichte Atmosphäre und treibt die 360 zu Höchstleistungen an.

Überhaupt ist die technische Inszenierung schlichtweg grandios ausgefallen. Die gigantischen, übersichtlich strukturierten Areale glänzen mit hervorragenden Licht- und Schatteneffekten, mit unglaublich detaillierten Texturen und vielen interaktiven Objekten. Durch die selbstständig agierende, brillante KI von Freund und Feind ergibt sich so ein überaus lebendiges Gesamtbild. Es macht schlichtweg Spaß, Halo 3 einfach nur anzusehen und zu genießen. Dem steht die Soundkulisse in nichts nach. Wie schon in den Vorgängern werden Ihre Ohren von Bombasteffekten und wunderschönen, epischen Hintergrundmelodien verwöhnt.

Review: Halo 3 Weniger überzeugend sind Umfang und Schwierigkeitsgrad. Die Kampagne bietet gerade einmal zehn Missionen, für die Solisten unterm Strich nicht mehr als zehn Stunden brauchen dürften. Mit kooperativer menschlicher Unterstützung dezimiert sich die Spielzeit nochmals um ein paar Stündchen – und das sogar auf dem härtesten Schwierigkeitsgrad. Etwas mehr hätte es da schon sein können. Der Abenteuer-Modus geht somit in Ordnung, ohne aber auch nur ansatzweise neue Maßstäbe zu setzen.

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