Half Light - Gefangen zwischen Licht und Schatten

Test

16 Jahre nach "Ghost -- Nachricht von Sam" muss sich Demi Moore erneut mit Geistern herumschlagen

Hätte die Londoner Bestsellerautorin Rachel Carlson (Demi Moore) das Tor zur nahe gelegenen Wasserstraße verschlossen, wäre ihr fünfjähriger Sohn Thomas (Beans El-Balawi) wohl nicht ertrunken. Die Tragödie wirft Rachel völlig aus der Bahn. Ihre zweite Ehe mit Brian (Henry Ian Cusick) zerbricht, sie leidet an Schuldgefühlen und kann sich nicht mehr auf ihre Arbeit konzentrieren.

In einem abgelegenen Fischerdorf an der schottischen Küste versucht Rachel, Abstand zu gewinnen und ihr neues Buch zu beenden. Doch immer wieder wird sie von Visionen ihres toten Kindes geplagt. Als sie den jungen Leuchtturmwärter Angus (Hans Matheson) kennen lernt und mit ihm ein paar unbeschwerte, harmonische Tage verbringt, scheint die Welt allmählich wieder in Ordnung zu geraten. Da erfährt sie, dass Angus schon seit sieben Jahren auf dem örtlichen Friedhof begraben liegt ...

Realität und Fiktion

Nach seinem Regiedebüt "Hotel de Love" (1996) war der 1965 in Australien geborene Craig Rosenberg überwiegend als Skriptschreiber tätig. Auch die Story zu "Half Light" stammt aus seiner Feder. Näheres zur Geschichte und darüber, wie er Demi Moore für die Hauptrolle gewinnen konnte, verrät Rosenberg in einem ca. zweiminütigen Interview, das sich unter den Special Features der DVD findet.

Unter "Szenen vom Dreh" darf man den Schauspielern bei der Arbeit zusehen und erhält einen kleinen Einblick in die Spezialeffekte der Produktion, die insgesamt acht Wochen in Anspruch nahm.SN n

Fazit

Film-Check: In der ersten Hälfte seines romantisch angehauchten Mystery-Thrillers greift Craig Rosenberg sehr häufig auf abgedroschene, aber deshalb nicht weniger wirkungsvolle Schockeffekte, wie z.B. unheimliche Traumsequenzen, zurück. Die Story über eine trauernde Mutter, die vom Geist ihres toten Kindes verfolgt wird, erscheint zunächst wenig einfallsreich und in jeder Hinsicht vorhersehbar.Rettung naht dann aber in Form einer überraschenden Wendung und eines kompromisslosen Finales. Filmfreunde, die ihre Erwartungen herunterschrauben, können mit einen professionell inzenierten, wenn auch inhaltlich nicht überragendem Genre-Vertreter rechnen.
DVD-Fazit: Die Stärken der DVD liegen eindeutig in der ordentlichen Bildqualität. Dass der Sound durchaus Potential gehabt hätte, deutet sich in einigen wenigen Momenten an. Unter den Specials gefallen die Interviews und die B-Roll.

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