Gungrave: Overdose

Test

Gungrave: Overdose Anime-Fans werden ihn vielleicht kennen: Grave, den untoten Kämpfer mit allzeit schussbereiten Ballermännern und einem auf den Rücken geschnallten Sarg. Diesen nutzt der stumme Grave nicht nur für Nahkampfangriffe, sondern auch als Raketenwerfer und Schild.

Diesmal will er der Drogenmafia, die mit dem neuen Suchtmittel Seed die Macht an sich gerissen hat, das Handwerk legen. Das diabolische Zeug verwandelt Menschen in Monster, die es zu beseitigen gilt. Auf seinem Feldzug macht Grave aber auch vor der Innenausstattung nicht Halt! Kurzum, er mäht alles nieder, egal ob Monster, Maschine oder Mobiliar.

Trotz der beiden zusätzlichen Charaktere Juji und Billy, die mit anderen Angriffen aufwarten, bleibt "Overdose" recht eintönig. Es geht immer nur ums Ballern. Selbst die Endgegner erfordern kaum Taktik. Macht das Ganze zu Beginn noch Spaß, stellt sich im Laufe der zehn Levels bald schon Langeweile ein. Einziger Lichtblick sind hier die hervorragenden Anime-Zwischensequenzen, die dem TV-Vorbild qualitativ in nichts nachstehen.? SH

Wertung zu Gungrave Overdose (PS2)

Wertung:

6.5 /10
Pro & Contra
Drei CharaktereTolle Anime-SequenzenTrotz aller Action bleibt's übersichtlich
Veraltete GrafikZu wenig AbwechslungKontrolliertes Springen ist fast unmöglich

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