Weniger oft, dafür dicker: Grounded 2 ändert seine Update-Strategie

News Nico Scholz
Weniger oft, dafür dicker: Grounded 2 ändert seine Update-Strategie
Quelle: Microsoft

Grounded 2 verabschiedet sich vom monatlichen Update-Wahnsinn. Stattdessen setzt Obsidian jetzt auf große, seltener erscheinende Inhalte - und verspricht dabei sogar eine vollwertige Story.

Wer Grounded 1 im Early Access gespielt hat, erinnert sich vielleicht noch: Jeden Monat ein Mini-Update, jedes Mal ein bisschen was Neues - aber eben auch ein bisschen Stress für alle Beteiligten. Damit ist jetzt Schluss! Obsidian hat für Grounded 2 beschlossen, das Tempo rauszunehmen - zugunsten größerer, satterer Updates im Abstand von vier bis fünf Monaten.

Alle waren unglücklich

Game Director Chris Parker erklärt im Interview mit GamesRadar, warum man sich vom alten Rhythmus verabschiedet: "Als wir mit Grounded 1 in den Early Access gestartet sind, haben wir fast monatlich Updates rausgehauen. Das war ein Krampf - niemand war zufrieden, weder das Team noch die Community." Verständlich.

Qualität statt Kalenderdruck

Die neue Strategie orientiert sich an späteren Phasen von Grounded 1. Da gab es weniger Updates - dafür aber mit dicken Inhalten: neue Gebiete im Garten, frische Kreaturen, coole Rüstungen, abgefahrene Werkzeuge und neue Spielmechaniken. Genau das erwartet uns jetzt wieder - nur eben von Anfang an.

Mehr Geschichte, weniger Durcheinander

Doch Obsidian hat noch mehr im Gepäck: Grounded 2 soll nicht nur überleben und bauen, sondern auch erzählen. Es wird eine deutlichere Storyline geben - etwas, das beim ersten Teil eher zweckmäßig am Rand vorbeiplätscherte. Angesichts Obsidians Rollenspiel-Expertise (The Outer Worlds, Pillars of Eternity, Fallout: New Vegas) klingt das fast nach einem Heimspiel.

Survival trifft Story

Das Sandbox-Gefühl bleibt erhalten - Basisbau, Spinnenpanik und Ressourcenhatz inklusive. Aber diesmal gibt es zusätzlich einen roten Faden, der uns durch den Miniatur-Dschungel führt. Man wolle den Spaß von Grounded 1 bewahren, aber mehr "narrative Tiefe" bieten, so Parker.

Weniger ist hier eindeutig mehr

Obsidian macht es richtig: Statt sich in Mini-Updates zu verzetteln, konzentriert man sich bei Grounded 2 auf selteneren, dafür gehaltvollen Content. Und wenn dabei auch noch eine packende Geschichte entsteht, könnten kleine Spieler ganz groß rauskommen - wir bleiben jedenfalls auf die Umsetzung des Projektes gespannt.

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