Greed - Black Border: Das Sci-Fi-Hack-'n'-Slay im Test

Test Simon Fistrich Katrin Bichler

Die Planeten bekriegen sich in Greed um ein neues Edelmetall und ihr sollt die Sache wieder in Ordnung bringen. Wie gierig macht das neue Sci-Fi-RPG wirklich?

Greed Quelle: Hersteller Greed In einer fiktiven Zukunft hat sich die Erde im Spiel Greed mit fünf weiteren Kolonien zusammengeschlossen. Die Beziehung bekommt allerdings einen ernsthaften Knacks, als das wertvolle Metall Ikaruium gefunden wird. Fortan liefern sich die ehemals Verbündeten einen Krieg der Sterne. Ihr habt euch nun das noble Ziel, gesetzt für Ruhe und Frieden im All zu sorgen.

Drei Spielfiguren-Klassen stehen zur Auswahl: der feurige Pyro, der Marine mit seiner Minigun und die schöne Plasma-Dame. Ihr solltet euch gut überlegen, mit welcher Waffe ihr am besten zurechtkommt, denn diese eine wird eure einzige im Spielverlauf sein. Ihr findet zwar noch zusätzliche Wummen, doch dabei handelt es sich lediglich um eine verbesserte Version der ursprünglichen Knarre. Mit der restlichen Ausrüstung verhält es sich ebenso. Aufgrund der mangelnden Upgrades fehlt außerdem schnell die Motivation, Jagd auf das seltene Ikariuim zu machen.

Greed: Einsamer Weltraum

In den Weiten des Universums trefft ihr nur auf eine einzige Nichtspielerfigur, mit der ihr verhandeln könnt. Überhaupt interagiert euer Alter Ego nur sehr wenig und erweist sich selbst als äußerst schweigsam. Für etwas mehr Unterhaltung sorgen die Gegner, die nicht mit einem schnellen Klick zu erledigen sind – hier ist Taktik gefragt.

Eine bunte Palette an Monstern erwartet euch. Die Bestien besitzen mitunter sogar persönliche Angriffsarten. Euer Held kann sich bis zu 24 Spezialfähigkeiten aneignen, die sich im Kampf allesamt als brauchbar erweisen. Per Maus und WASD-Tasten weicht ihr den feindlichen Angriffen aus, allerdings läuft das Ganze etwas schwerfällig ab. Ärgerlich ist auch, dass eure Figur sich nie präzise dorthin bewegt, wo ihr sie via Mausklick hinbeordert.

Rein gar nichts auszusetzen haben wir an der Grafik. Tolle Lichteffekte, schöne und detailreiche Umgebungen – das kann sich sehen lassen. Leider bleibt dies der einzige Bereich von Greed, der Abwechslung bietet und keinen Anlass zur Kritik gibt. Denn auch die musikalische Untermalung klingt sehr bald so richtig monoton. Zu Beginn macht dieses Rollenspiel dank des unkonventionellen Settings und der hübschen Optik noch Laune, doch bald fließt das Spiel so zäh wie Sirup dahin.

Anzeige:
Greed Black Border bei Amazon

Wertung zu Greed: Black Border (PC)

Wertung:

7.0 /10
Fazit

Ein echter Blickfang mit ansprechenden Kämpfen, aber ohne wirkliche Abwechslung.
Auch in der neuen Games Aktuell findet ihr interessante Specials und Tests zu aktuellen Spielen.

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 08/2026 PCGH Magazin 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk