Nach Ankündigung der PC-Version. Hier ist unser Test von Grand Theft Auto IV: Er wollte die Schrecken des Krieges hinter sich lassen - und geriet doch wieder in den Sumpf aus Mord und Gewalt: GTA 4 feat. Niko Bellic - hier ist unser XXL-Test von GTA IV!
Autodiebstahl finden die Cops ebenfalls nicht so witzig, auch hier ist ein Fahndungsstern fällig. Den wieder los zu werden ist aber keine große Sache. Ihr müsst nur den Fahndungskreis verlassen und euch danach noch einige Sekunden unauffällig benehmen. Allerdings erweitert jeder Polizist, der euch innerhalb des Fahndungskreises sieht, diesen entsrechend. Zum Glück sind diese aber auf dem Radar erkennbar und ihr könnt ausweichen. Pay’n’Spray-Werkstätten gibt es zwar auch in Liberty City, deren Relevanz ist aber viel geringer als noch in GTA: San Andreas.
Bei Mord ist der Fahndungskreis entsprechend größer und mehr Cops machen Jagd auf euch. Am empfindlichsten reagieren die Ordnungskräfte aber auf Terrorgefahr! Wegen dieser sind übrigens anfangs die Brücken zu den weiteren Stadtteilen Manhattan („Algonquin) und New Jersey („Alderney“) gesperrt, so dass ihr euch erst mal nur in den Stadtteilen Brooklyn („Broker“), Queens („Dukes“) und Bronx („Bohan“) bewegen könnt. Wer mal ausprobieren möchte, was passiert, wenn man der Brückenabsperrung zu nahe kommt, sollte keine Angst vor Polizeihubschraubern haben…
Die anfängliche Absperrung kennen GTA-Veteranen schon – und sie ist absolut sinnvoll! Die Größe von Liberty City würde den Spieler ansonsten erschlagen, so kann man sich nach und nach orientieren. Außerdem bekommt man die feinen Klamottenläden der Perseus-Kette sowie die richtig schicken Sportwagen erst später zu Gesicht. Anfangs kleidet ihr euch im russischen Import/Export-Laden ein und fahrt mit Reisschüsseln oder Familienkutschen durch die Gegend. Da ist die Motivation, weiter zu kommen, garantiert!
Überhaupt merkt man dem Spiel an, dass die Entwickler ihre Hausaufgaben gemacht haben und Begriffe wie Frustgrenze und Motivationsfaktor schon mal gehört haben. So muss man jetzt viel seltener in sein Versteck, weil das Spiel nach jeder Mission automatisch gespeichert wird. Hat man eine Mission nicht geschafft, bekommt man eine SMS mit der Frage, ob man’s gleich nochmal probieren will. Und werdet ihr mal von den Cops geschnappt, dann müsst ihr zwar alle Waffen abgeben, deshalb aber nicht zwingend einen vorherigen Spielstand laden. Denn erstens sorgt das Spiel dafür, dass ihr vor schwierigen Missionen auch die passenden Waffen bekommt, und zweitens hat man schon nach kurzer Zeit genügend Geld, um sich im Waffenladen neu auszurüsten. Oder man hat sein soziales Netzwerk so gut gepflegt, dass man Waffen umsonst bekommt!
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