Nach Ankündigung der PC-Version. Hier ist unser Test von Grand Theft Auto IV: Er wollte die Schrecken des Krieges hinter sich lassen - und geriet doch wieder in den Sumpf aus Mord und Gewalt: GTA 4 feat. Niko Bellic - hier ist unser XXL-Test von GTA IV!
Aber so weit lassen wir es gar nicht erst kommen, sondern verabreden uns per Handy zu diversen Freizeitaktivitäten. Und davon gibt’s in GTA IV massenhaft! Ihr könnt zum Beispiel Essen gehen und dabei noch eure Energie auffrischen. Oder ihr betrinkt euch sinnlos, wie man das unter Männern nun mal so macht. Dann wankt ihr gemeinsam aus der Bar und stolpert, wenn ihr nicht aufpasst, übereinander und landet auf dem Boden – ein gleichfalls witziges wie trauriges Schauspiel.
Test: Grand Theft Auto IV
Betrunken Auto fahren ist übrigens auch virtuell eine ganz schlechte Idee, denn dann wackelt die Kamera wie ein Kuhschwanz und geradeaus Fahren wird zu einem Ding der Unmöglichkeit. Das fällt natürlich auch den Cops auf, die bei Trunkenheit am Steuer keinen Spaß verstehen und sofort einschreiten.
Also nehmt mit 2,0 Promille aufwärts lieber das Taxi, das euch zwar nicht kostenlos, aber dafür sicher ans Ziel bringt. Ihr wählt einfach eine der Locations, die ihr bereits mindestens einmal besucht habt, und lasst euch dorthin kutschieren. Legt ihr ein paar Dollar drauf, drückt der Fahrer auf die Tube. Seid ihr noch großzügiger, dürft ihr die Taxifahrt gar überspringen und seid sofort am Zielort.
Doch zum Glück kann man mit seiner Freizeit auch Sinnvolleres anstellen als sich zu besaufen. Viel Sinnvolleres, zum Beispiel ein Besuch im örtlichen Strip Club! Schon sehenswert, mit welcher Akrobatik junge Damen an der Stange tanzen, die offensichtlich kein Geld für Kleidung übrig haben. Nur für einen schmalen String-Tanga und ein, zwei Sticker auf den Brustwarzen hat die Kohle gereicht – die Ärmsten! Da halten wir es für unsere karitative Pflicht, der Aufforderung einer jungen Dame zu einem kostenpflichtigen Private Dance zu folgen. Im Separee können wir uns das Schauspiel dann aus wechselnden Kameraperspektiven anschauen. Und hey: Anfassen verboten – die Security passt auf!
Wer mit einer weiblichen Begleitung in den Strip Club gehen will, kann das zwar tun, sollte sich aber über einen anschließenden negativen Kommentar der Dame nicht wundern. Diese ist im Kabarett schon besser aufgehoben. Hier setzt man sich an einen Tisch und schaut sich dann zwei von insgesamt mehr als einem Dutzend unterschiedlicher Darbietungen an. Das kann ein Mann im Narrenkostüm sein, der mit Barbecue-Besteck jongliert, eine leidlich begabte Sängerin oder ein Performancekünstler.
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