Wir durften die Verkaufsversion des Edelrenners Gran Turismo 6 schon einige Tage vor Release spielen. Nach mehreren hundert gefahrenen Kilometern und vielen errungenen Gold-Pokalen teilen wir euch hier unsere Spieleindrücke mit und verraten, was ihr während der ersten 15 Spielstunden mit GT 6 so alles erleben könnt.
Nach einem stimmungsvollen Intro-Video geht es in Gran Turismo 6 sofort auf die Strecke! Ohne lange Umwege findet ihr euch hinter dem Steuer eines aufgemotzten Renault Clio wieder und dürft als Einstimmung eine Runde in Brand's Hatch drehen um euch mit der Steuerung vertraut zu machen. Der erste Eindruck: Uiii! Man spürt richtig schön das Gewicht des Autos und das überarbeitete Fahrwerk leistet ganze Arbeit. Die Kiste taucht beim Bremsen ein und neigt sich glaubhaft zur Seite wenn es (zu) flott um die Kurve geht. Das macht Laune!
Im Anschluss schlägt man uns vor das Startbudget in einen Honda FIT zu investieren und damit die ersten Rennen der Amateur-Liga zu bestreiten. Direkt im ersten Rennen fällt auf: Die KI-Fahrer beharken sich gegenseitig, weichen auch mal von der Ideallinie ab um Angriffe zu starten und halten schön dagegen wenn man selbst einen Überholversuch wagt. So muss das sein! Nachdem alle Amateur-Rennen absolviert sind, wagen wir uns an die ersten Lizenzprüfungen. Fünf davon müssen wir bestehen um eine B-Lizenz zu erwerben und die nächsten Rennen in Angriff zu nehmen.
Gran Turismo 6 - das erlebt ihr in den ersten Spielstunden (7)
Die folgenden Stunden vergehen im Flug. Abwechselnd bestreiten wir Rennen, absolvieren weitere Lizenzprüfungen, nehmen an besonderen Events teil und haben eine Menge Spaß dabei. Die Entwickler sorgen durch die Auswahl der Veranstaltungen für enorme Abwechslung. Auch die Wagen, die wir pilotieren dürfen, unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht und lehren den Spieler das kleine Einmaleins des Rennfahrens. Ob Hecktrieber, Fronttriebler, Allrad, Elektroautos, Go-Karts oder richtige Geschosse wie den Audi quattro S1 – eine bunte Auswahl an Autos pilotiert ihr in den ersten Spielstunden.
Die aus GT4 bekannten "Kaffeepause"-Herausforderungen feiern ihr Comeback. Dabei handelt es sich um kleine Minispielchen, bei denen ihr beispielsweise möglichst viele Hütchen in einer bestimmten Zeit umfahren oder mit einem Liter Treibstoff eine bestimmte Strecke zurücklegen müsst. Zur Entspannung und für zwischendurch eine nette Dreingabe.
Gran Turismo 6 - das erlebt ihr in den ersten Spielstunden (5)
Apropos Dreingabe: Recht früh im Spiel erhaltet ihr die erste Einladung von "Lord March" zum "Goodwood Festival of Speed". Selbiges gibt es auch im echten Leben. Jedes Jahr trifft die Elite des Rennsports für ein paar Tage auf begeisterte Fans um die gemeinsame Begeisterung für flotte Flitzer aller Epochen auszuleben. Als Highlight gibt es den "Goodwood Hill Climb", ein Rennen auf Zeit vom Fuße eines Hügels bis hoch zum Anwesen des March. Und genau an diesem Rennen dürft ihr mit allerlei Boliden teilnehmen und jeweils eine vorgegebene Zeit erreichen. Ein großer Spaß und eine gute Gelegenheit früh an viele Credits zu kommen und besondere Wagen auszuprobieren.
Gran Turismo 6 - das erlebt ihr in den ersten Spielstunden (6)
Es geht aber auch noch verrückter! Ebenfalls ziemlich früh im Spiel schaltet ihr die "Moon-Challenge" frei! Da ist der Name Programm! Auf dem Mond düst ihr mit einem Buggy durch Krater und über Felsen. Die Schwerkraft dort beträgt nur rund 1/6 der Erd-Schwerkraft, was das Handling ungemein erschwert. Das Mondfahrzeug neigt permanent zum Abheben und es erfordert einiges an Planung und Disziplin um die abgesteckten Kurse in der vorgegebenen Zeit zu durchfahren. Nicht mehr als ein nettes Gimmick natürlich, aber definitiv einmalig und der Abwechslung förderlich.
Es gibt aber noch jede Menge zu entdecken und um euch in Kürze einen aussagekräftigen Test liefern zu können, klemmen wir uns weiter hinters Steuer und spulen noch mehr Kilometer ab!
