Gran Turismo 5 Prologue im Test! Wie verhält sich der Gran-Turismo-5-Vorgeschmack auf unserem Testparcours? Auto an!
Fotorealismus
Spielerisch hat Sony also nur einen kleinen Schritt in Richtung Next-Generation gemacht! Technisch ist Gran Turismo 5 Prologue dagegen ein Meilenstein. Die Grafikpracht, die Polyphony Digital hier aus der PS3 zaubert, stellt selbst konsolenübergreifend die gesamte Rennspiel-Konkurrenz mühelos in den Schatten. Es mag gewagt sein, von fotorealistischer Grafik zu sprechen, aber die detailgetreuen Fahrzeuge mit den beeindruckenden Lichtspiegelungen wirken so echt, als hätten die Entwickler reale Fahrzeuge auf Film gebannt.
Auch die Strecken sehen brillant aus. Vor allem der Stadtkurs in London überzeugt mit einem so hohen Detailgrad, dass man fast das Gefühl hat, wirklich durch die britische Hauptstadt zu rasen. Das absolute Highlight ist natürlich die fantastische Panorama-Kulisse der Eiger-Nordwand, auf der Zuschauer begeistert mit Transparenten winken, Fotografen ihre Kameras aufblitzen lassen und Fans bei einem Verbremser verängstigt zurückschrecken. Leider wirken nicht alle Kurse so lebendig. Im direkten Vergleich sind Daytona, Fuji, Suzuka und der neue Highspeed-Ring ein wenig unspektakulär. Dafür fordert die verzwickte Streckenführung. Trotz der beeindruckenden Grafik ist Gran Turismo 5 Prologue nicht frei von technischen Macken. Zwar überzeugt die auf entsprechenden HD-Fernsehern atemberaubende 1.080p-Optik, gelegentliches Tearing und leichte Ruckler trüben aber den Gesamteindruck.
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