Google Stadia: Die wichtigsten Eckpunkte und Fragen

Special Antonio Funes
Google Stadia: Die wichtigsten Eckpunkte und Fragen
Quelle: Google

Am vergangenen Dienstag stellte Google im Rahmen der Game Delevopers Conference (GDC) in San Francisco seine Pläne für die Gamingzukunft vor. Mit Google Stadia will der US-Konzern in diesem Jahr aufwändige Spiele mit einer Auflösung von (bis zu) 4K und 60 Bildern pro Sekunde per Cloudgaming anbieten. Wir erklären Euch daher, was genau Cloudgaming ist und welche Informationen es rund um Stadia gibt.

Google Stadia: Eckpunkte und Fragen

Mit dem Satz "Die Zukunft des Gamings ist keine Konsole" leitet Google den aktuellen Webauftritt von Stadia ein. Dies ist offenbar auch eine indirekte Antwort auf vorige Spekulationen, bei denen mach einer auch davon ausging, dass Google vielleicht doch auch an einer klassischen Konsole, und sei es nur optional, arbeiten würde. Die Kernpunkte von Googles Stadia werden wir uns in Form eines Fragenkataloges vornehmen.

Wo funktioniert Stadia?

Gaming wird in jedem Falle auf PCs, Laptops und laut Website "ausgewählten" Smartphones und Tablets möglich sein, sofern die Internetverbindung ausreicht. Wir vermuten, dass Google mit der Einschränkung sagen will, dass für die nötige App eine gewisse Leistung sowie auch ein nicht zu alte kompatible Version des entsprechenden mobilen Betriebssystems nötig sein wird.

Zudem gehen wir davon aus, dass es auch Apps für weitere Geräte wie zum Beispiel Google Chrome geben könnte. Apps auf Spielekonsolen steht technisch nichts im Wege - allerdings dürften Sony, Microsoft und Nintendo nicht unbedingt kooperativ dabei sein, eine Konkurrenz im Spielesektor auf ihre Konsolen loszulassen.

Welche Qualität bietet Stadia?

Google will bis zu 4K (3850 mal 2160 Pixel) anbieten und dabei für 60 FPS (Bilder pro Sekunde) sorgen. Auch HDR soll möglich sein. Die endgültig verfügbare Qualität wird vom jeweiligen Spiel, aber natürlich ach von der Bandbreite des Nutzers abhängen. Es muss sich aber noch zeigen, ob ein stark komprimierter 4K-Stream überhaupt Vorteile zu einem durchschnittlichen Full-HD-Stream bietet.

Was verspricht Google noch?

Der Spieler muss sich nicht um eine Installation sowie Updates der Spiele kümmern. Die jeweils aktuelle Version des Games liegt auf dem Server, man kann also direkt loslegen. Zudem will Google die Infrastruktur ständig erweitern und anpassen, um Spielern und Entwicklern eine gute Leistung zu bieten. Auch YouTuber werden explizit von Google als Zielgruppe genannt - offenbar will Google also Stadia auch dafür nutzen, dass YouTuber live streamen und LetsPlays erstellen können.

Wie sehen die Preise und das Angebot aus?

Über die Preise ist noch nichts bekannt, auch die Spieleauswahl steht noch in den Sternen. Google wird aber offenbar auch eigene Games produzieren und per Stadia anbieten. Es ist aber noch nicht klar, ob es eine Flatrate geben wird oder ob man die Spiele einzeln kaufen kann oder muss.

Benötigt man Zubehör?

Als Zubehör wird Google einen Controller anbieten, der vom Aufbau her, was die Analogsticks angeht, an einen PS4-Controller erinnert, sich aber ergonomisch eher wie ein Xbox One Controller gibt. Der Controller wird aber nicht zwingend für Stadia erforderlich sein - ihr werdet auch mit einem eigenen Controller und vermutlich auch per Maus und Tastatur spielen können.

  1. Seite 1 Google Stadia: Einleitung und Cloudgaming Erklärbär
  2. Seite 2 Google Stadia:Cloudgaming Preismodelle, Vor- und Nachteile
  3. Seite 3 Google Stadia: Die wichtigsten Eckpunkte und Fragen
  4. Seite 4 Google Stadia: Weitere Infos und unsere Einschätzung
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