God of War: Was bisher geschah - wir erklären euch die Story

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God of War: Was bisher geschah - wir erklären euch die Story
Quelle: Sony

Am 20. April 2018 erscheint der ­siebte Teil der "God of War"-Saga auf Playstation 4. Was bis zu diesem Zeitpunkt in Kratos' blutverschmiertem Leben geschah, fassen wir in diesem Special zusammen. Ihr habt eines der Hauptspiele verpasst? Dann besser erst nachholen oder zum nächsten Artikel weiterblättern, sonst droht maximale Spoiler-Gefahr!

Das Schicksal von Kratos - seines Zeichens erfolgreicher Anführer der gefürchteten Spartaner - nimmt seinen Lauf, als er eines Tages dem Tod direkt ins Auge blickt. Denn ein Barbaren-König steht kurz davor, ihn zu ermorden, woraufhin Kratos Ares - den Gott des Krieges - um Hilfe anfleht. Ares willigt ein und schenkt Kratos die legendären, extrem mächtigen Chaosklingen. Als Gegenleistung muss Kratos jedoch sein Leben in die Dienste von Ares stellen. Und das tut er - mit vollem Engagement und zunehmender Grausamkeit. Sein Kriegswahn geht sogar so weit, dass er aus blinder Wut ein Massaker im Tempel der Göttin Athene (die ewige Rivalin von Ares) anrichtet. Die Tragik dabei: Auch seine geliebte Ehefrau Lysandra und seine süße Tochter Kalliope fallen seinem Blutrausch zum Opfer.

Aufstieg einer Legende

Kratos, am Boden zerstört ob seiner grausamen Taten, wird seither von ständigen Albträumen geplagt und setzt alles daran, den Bluteid mit Ares zu brechen. Das aber ruft die drei ­Furien auf den Plan, die den Spartaner wenig später in einer Art antikem Hochsicherheitsgefängnis in Ketten legen (God of War (jetzt kaufen / 44,99 € ): Ascension). Schlimmer noch: Sie manipulieren seine Gedanken und lassen ihn in einer Welt aus Illusionen dahinvegetieren. Doch Kratos hat Glück im Unglück, denn ­irgendwann begegnet er Orkus. Der sogenannte Eidhüter - ein verstoßener Sohn von Ares - lotst ihn zum Orakel von Delphi, welches ihm reinen Wein einschenkt und die Augen öffnet. Um die Saga chronologisch zu erleben, solltet ihr mit God of War: Ascension starten, welches als Prequel zum ersten Teil inszeniert wird.  Quelle: Sony Um die Saga chronologisch zu erleben, solltet ihr mit God of War: Ascension starten, welches als Prequel zum ersten Teil inszeniert wird. 
Nach unzähligen Strapazen gelingt es Kratos schließlich, aus seiner Traumwelt zu entfliehen und die Furien zu töten, zunächst Megaira, danach Tisiphone und Alekto. Das Problem: Der Bluteid mit Ares lässt sich nur dann endgültig brechen, wenn er auch Orkus tötet. Kratos zögert zunächst, schreitet dann aber (weil Orkus es selbst wünscht) zur Tat. Doch auch dieser Mord bringt keine Besserung. Im Gegenteil, seine Visionen rund um das Tempelmas­saker werden nur noch stärker - und das, obwohl ihn zu diesem Zeitpunkt nichts mehr an Ares bindet.

Rastlos von einer Schlacht zur nächsten

Zerfressen von gedanklicher ­Folter und in der Hoffnung, eines Tages doch noch Erlösung zu finden, stellt sich Kratos daraufhin knapp zehn Jahre in den Dienst der Götter, allen voran Athene. Die nämlich verspricht ihm allumfassende Heilung - sofern Kratos die brandschatzenden Horden des Ares zurückdrängt. Was folgt, ist die Handlung des ­allerersten God of War. Kratos wetzt seine Klingen, kämpft sich verbissen durch das belagerte Athen Diese Szene aus einem Werbeclip wurde erstmals im Rahmen des US-Superbowls ausgestrahlt und zeigt, wie glücklich sich Kratos gefühlt haben muss, bevor er von Ares hinters Licht geführt wurde. Quelle: Sony Diese Szene aus einem Werbeclip wurde erstmals im Rahmen des US-Superbowls ausgestrahlt und zeigt, wie glücklich sich Kratos gefühlt haben muss, bevor er von Ares hinters Licht geführt wurde. und erfährt dabei vom Orakel, dass nur die Büchse der Pandora - oder besser gesagt die Waffe darin - Ares' Tod herbeiführen kann. Blöd für Kratos: Kurz bevor er die sagenumwobene Truhe öffnen kann, tötet ihn Ares mit einem fliegenden Pfahl und schickt ihn auf diese Weise in die Unterwelt, den sogenannten Hades. Doch Kratos ist aus hartem Holz geschnitzt und findet einen Weg zurück in die Welt der Sterblichen. Dort angekommen, gelingt es ihm schließlich, in den Besitz von Pandoras Büchse zu gelangen - woraufhin er zu einem Riesen mit gottgleichen Kräften mutiert und Ares in einem nervenaufreibenden Bosskampf besiegt. Die Krux diesmal: Zwar vergibt ihm Athene seine Taten, von seinen grausamen Visionen kann sie ihn allerdings nicht befreien. Kratos resigniert nun endgültig und stürzt sich von einer steilen Klippe ins Meer. Athene will seinen Freitod natürlich nicht gutheißen, greift im letzten ­Moment ein und befördert ihn sodann zum neuen Gott des Krieges.

Auf Kriegsfuß mit den ­Göttern

God of War 2 setzt dort ein, wo das ­Ursprungsspiel endet: Kratos hat sich mit seiner Rolle als Gott des Krieges abgefunden und wütet in ganz Griechenland, meist noch grausamer als Ares vor ihm. Die Götter, allen voran Athene, zeigen sich zunehmend besorgt und verwarnen ihn. Kratos will von solchen Belehrungen allerdings nichts wissen und attackiert mit seinen Spartanern stattdessen lieber die Küstenstadt Rhodos. Kaum dort Wer Teil drei in bestmöglicher Qualität erleben will, wirft einen Blick auf das PS4-Remaster aus dem Jahr 2015. Neben den optischen Verbesserungen begeistert hier vor allem der Foto-­Modus.  Quelle: Medienagentur plassma Wer Teil drei in bestmöglicher Qualität erleben will, wirft einen Blick auf das PS4-Remaster aus dem Jahr 2015. Neben den optischen Verbesserungen begeistert hier vor allem der Foto-­Modus.  angekommen, geschieht etwas Seltsames: Ein riesiger Adler schwebt heran, entzieht Kratos einen Großteil seiner Kräfte und erweckt den Koloss von Rhodos - eine über 30 Meter hohe Bronze­statue - zum Leben. Kratos tobt vor Wut, bezichtigt Athene des Verrats, ahnt zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht, dass es eigentlich Zeus ist, der ihn hinters Licht führte. Das Perfide: Um den Koloss zu vernichten, bietet ihm Zeus sogar die Klinge des Olymps an - eine spezielle ­Waffe, die erst dann funktioniert, wenn der Kriegsgott seine ganze Kraft auf die Waffe überträgt und auf diese Weise seine Unsterblichkeit abgibt. Nachdem der Metallriese besiegt ist, taucht Zeus auf und fordert volle Unterwerfung. Kratos aber lehnt ab. Zeus bleibt daraufhin keine andere Wahl, als Kratos brutal niederzu­strecken. Und seine treuen Spartaner? Müssen ebenfalls dran glauben.

Im Reich der Toten angekommen, erhält Kratos unverhoffte Unterstützung von Erdenmutter Gaia, denn auch sie will Zeus stürzen. Mit Gaias Hilfe Kaum ein Serienteil bietet eine so hohe Dichte an verrückten Bosskämpfen wie God of War 2. Hier wird gerade ein Krake zu Sushi verarbeitet.  Quelle: Sony Kaum ein Serienteil bietet eine so hohe Dichte an verrückten Bosskämpfen wie God of War 2. Hier wird gerade ein Krake zu Sushi verarbeitet.  kehrt Kratos schon bald ins Reich der Lebenden zurück, um dort die sogenannten Moiren aufzusuchen. Die Schicksalsgöttinnen, so Gaias Plan, könnten dem Spartaner helfen, in der Zeit zurückzureisen und Zeus' Verrat rückgängig zu machen. Und so geschieht es dann auch. Auf dem Rücken des fliegenden Pferds Pegasus macht sich Kratos auf die Suche nach den Moiren. Bevor seine Reise auf der Insel der Schöpfung endet, muss er allerdings zunächst Typhon einen magischen Bogen entreißen, Prometheus von endlosen Qualen erlösen, sich mit Theseus, Perseus und Ikarus duellieren ­sowie dem Titanen Atlas einen Besuch abstatten. Zwischendurch trifft er zudem auf Athene, die ihm dringend davon abrät, mit den Titanen gemeinsame Sache zu machen und sich gegen die Götter aufzulehnen.

Dem Schicksal ein ­Schnippchen schlagen

Endlich in der Festung der Moiren angelangt, ist Kratos wie vor den Kopf gestoßen. Denn Lachesis, ­Atropos und Klotho wollen seinen vorbestimmten Schicksalsfaden nicht ändern. Für Kratos ist das freilich keine Option, weshalb er alle drei in Kämpfen herausfordert, tötet und sein Schicksal auf diese Weise - im wahrsten Sinne des Wortes - selbst in die Hand nimmt. Er manipuliert die Zeit so, dass er sich Zeus in Rhodos noch einmal entgegenstellen kann. Die Folge? Klar, ein weiterer ­monumentaler Bosskampf entbrennt. Doch gerade in dem ­Moment, als Kratos dem Göttervater die Lebenslichter ausblasen will, wirft sich Athene dazwischen, um Zeus - und damit den Olymp - zu retten. Im Sterben liegend offenbart sie ­Kratos, dass Zeus in Wirklichkeit sein Vater ist. Der Spartaner will das nicht wahrhaben und fasst wenig später den Entschluss, alle übrigen Götter auf dem Olymp auszuradieren. Mittel zum Zweck ist natürlich der Schicksals­faden. Wieder verändert Kratos das kostbare Garn und teleportiert sich so in die ­Titanomachie zurück, also in jene Zeit, wo ­Titanen und Götter elf Jahre lang Krieg führten. Alle sechs God of War-Spiele, darunter die HD-Versionen von Teil eins und zwei sowie die HD-PS3-Umsetzungen der beiden PSP-Ableger, sind mittlerweile auf Playstation Now erhältlich.  Quelle: Sony Alle sechs God of War-Spiele, darunter die HD-Versionen von Teil eins und zwei sowie die HD-PS3-Umsetzungen der beiden PSP-Ableger, sind mittlerweile auf Playstation Now erhältlich. 

Sein nun folgender Plan liegt auf der Hand: Er überredet Gaia und die übrigen Titanen, in seine Zeit mitzukommen, um Zeus und seine verbleibenden Anhänger zu besiegen. Zitat Kratos: "Gemeinsam werden wir die niederen Götter töten!" Und damit geht's direkt weiter zu God of War 3, welches praktisch nahtlos an die eben skizzierten Ereignisse anknüpft. Auftakt des abschließenden Kapitels der God of War-Saga ist ein langatmiger, episch inszenierter Kampf mit Poseidon. Der Gott des Meeres kämpft tapfer, kann gegen Kratos' ungezügelten Hass jedoch kaum etwas ausrichten und stirbt, was Sekunden später zu sintflutartigen Überschwemmungen führt. Als Kratos den Gipfel des Olymps erreicht, steht als Nächstes Zeus auf der Abschussliste. Doch der bündelt all seine Kraft, zerschmettert Kratos mit einer Blitzlanze und schickt ihn einmal mehr in die Unterwelt. Glück für Kratos: Nach einem unfreiwilligen Abstecher in den Fluss Styx (wodurch er viele seiner Kräfte einbüßt), taucht plötzlich der Geist der Athene auf und schenkt ihm die Klingen der Verbannung. So gerüstet setzt Kratos seinen Rachefeldzug fort und eliminiert zunächst Hades höchstpersönlich. Später müssen außerdem Sonnengott ­Helios, Götterbote Hermes, Halbbruder ­Herkules sowie der Gott des Feuers, Hephaistos, dran glauben.

Mal wieder Pandoras Büchse

Im Rahmen seiner bluttriefenden Vendetta erfährt Kratos außerdem, dass es die Büchse der Pandora noch immer gibt - und damit wahrscheinlich Noch ahnt Hephaistos – Gott des Feuers aus God of War 3 – nicht, welch schmerzhaftes Schicksal ihm bevorsteht. ( Quelle: Medienagentur plassma Noch ahnt Hephaistos – Gott des Feuers aus God of War 3 – nicht, welch schmerzhaftes Schicksal ihm bevorsteht. ( auch die einzige Waffe, die Zeus töten könnte. Problem bei der Sache: Die Truhe wird mittlerweile von der Flamme des Olymps geschützt. Letztere zu durchschreiten, würde den sicheren Tod bedeuten. Es sein denn, man ist die holde Pandora - die dummerweise in einem Labyrinth gefangen gehalten wird. Kratos fackelt natürlich nicht lange, befreit Pandora und bringt sie zur Truhe, wo es zum Showdown mit Zeus kommt. Die beiden duellieren sich erbittert, was indes Pandora die nötige Zeit verschafft, die Flamme des Olymps zu löschen. Als Kratos dann endlich die Büchse öffnet, staunt er nicht schlecht: Die Truhe ist komplett leer. Weitere Duelle mit Zeus folgen - die unter anderen Gaia das Leben kosten und auch ihn beinahe vernichten.

Die einzige gute Nachricht: Kurz bevor es für Kratos zu Ende geht, taucht er in sein Unterbewusstsein ab und erkennt, dass Athene schon damals nicht nur Schlechtes in Pandoras Büchse versiegelte, sondern auch Gutes, genauer gesagt: die Hoffnung. Erst jetzt begreift Kratos: Er kann diesen Kampf nur noch gewinnen, wenn er sich endlich selbst vergibt für das, was er seiner Familie angetan hat. Also macht Kratos genau das, schöpft dadurch neue Kraft und gibt Zeus schließlich den Rest. Die Wut und Entschlossenheit, Rache an den Göttern des Olymps zu üben, sind Kratos nicht nur in God of War 3 förmlich ins Gesicht geschrieben.  Quelle: Medienagentur plassma Die Wut und Entschlossenheit, Rache an den Göttern des Olymps zu üben, sind Kratos nicht nur in God of War 3 förmlich ins Gesicht geschrieben. 

Ganz vorbei ist die Geschichte damit allerdings noch nicht, denn nun taucht erneut Athene auf und fordert Kratos auf, ihr die Macht über die Hoffnung zu überreichen. Kratos aber widerstrebt diese Vorstellung, weshalb er sich mit der Klinge des Olymps selbst richtet und die Hoffnung so wieder zurück an die Menschheit überträgt. Athene hingegen ist völlig perplex, traut ihren ­Augen nicht und brüllt, die Menschen wüssten "mit einer solchen Macht ohnehin nichts anzufangen". Eine letzte wüste Beschimpfung, dann zieht sie ihm das Schwert aus dem Bauch und schreitet hinfort. Und Kratos? Liegt leise atmend am Boden, umhüllt von einer immer größer werdenden Blutlache. Der Abspann setzt ein und lässt den Zuschauer rätselnd zurück. Denn kaum sind die Credits über den Bildschirm gescrollt, zeigt die Kamera die Szene erneut. Kratos' Körper ist nun jedoch nicht mehr zu sehen - lediglich eine meterlange Blutspur, die bis zur angrenzenden Klippe führt.

God of War für die PS4: Was wir bisher über die Geschichte wissen

Wer sich nun fragt, wie Entwickler Sony Santa Monica die inhaltliche Brücke zum neuen God of War schlägt, das bekanntlich in der Welt der nordischen Mythologie angesiedelt ist, dem sei an dieser Stelle der offizielle YouTube-Kanal von God of War an Herz gelegt. Das gilt im ­Speziellen für zwei der dort veröffentlichten Videos. Das erste stammt von der E3 2017, hört auf den Namen "A Special God of War Performance - A Saga Borne of Ash" und ist im Grunde genommen ein in Echtzeit gemaltes, sich ständig veränderndes Kunstwerk aus Sand. Hier erfährt man mehr über die Beziehung zwischen Kratos und seiner neuen Liebe aus dem Norden. Das zweite Video wiederum ist Teil der offiziellen Video- und Podcast-Reihe Kratos blickt auf den verhüllten Leichnam seiner verstorbenen Frau Faye. Allem Anschein nach war sie diejenige, die ihm die magische Leviathan-Axt vermachte.  Quelle: Sony Kratos blickt auf den verhüllten Leichnam seiner verstorbenen Frau Faye. Allem Anschein nach war sie diejenige, die ihm die magische Leviathan-Axt vermachte.  "The Lost Pages of Norse Myth" und heißt "The First Great War". Hier erfahren wir mehr zur Vorgeschichte und zu wichtigen Persönlichkeiten der nordischen Mythologie. Fügt man nun alle Puzzle­teile zusammen und ergänzt sie mit Eindrücken vom letzten Hands-on-Event, ergibt sich daraus ein erstes, sehr plausibles Story-Grundgerüst.

Demnach reist Kratos (aus bisher noch ungeklärter Ursache) in den hohen Norden und trifft dort in einem Wald auf eine bildhübsche Frau, die sich im Besitz einer Axt befindet. Beide verlieben sich und zeugen einen Sohn namens Atreus. Faye (so der bisher kursierende Name der Mutter) vermacht ihrem Jungen einen Bogen, verstirbt dann aber eines Tages. Womit wir wie­derum beim Hands-on-Material wären. Denn auch hier wird bestätigt, dass Faye zu Spielbeginn bereits tot ist. Zur Todesursache verraten die Entwickler keine Details, wohl aber zu ihrem letzten Willen. Der nämlich sieht vor, dass Kratos und Atreus sie verbrennen, um ihre Asche dann auf dem Gipfel des höchsten Berges der nordischen Welt zu bestatten. Doch kaum unterwegs, stellen sich ihnen mehr und mehr immer stärker werdende Feinde in den Weg, darunter zombieähnliche Draugr, brandgefährliche Trolle und ein nahezu übermächtiger Fremder. Spätestens jetzt weiß Kratos: Er ist in der Welt von Odin, Thor und Co. definitiv nicht erwünscht. Nicht zuletzt, weil ihm sein schlechter Ruf längst vorauseilte.

Stichwort Odin: Der höchste Gott des Norden scheint - so deutet es zumindest das "The First Great War"-Video an - besessen zu sein von einem drohenden Weltuntergang, dem sogenannten Ragnarök. Also lässt er von den Zwergen Brok und Sindri einen besonders mächtigen Kriegshammer namens ­Mjölnir schmieden, gibt diesen seinem Sohn Thor und beauftragt ihn, alle Riesen zu erschlagen, die er finden kann. Was Kratos damit zu tun hat? Eventuell mehr als ihm lieb ist, denn einiges deutet darauf hin, dass zwischen Kratos' Frau Faye und Odins verbannter Ehefrau Freya irgendeine Wie der im Hintergrund liegende Steinmetz zu Tod gekommen sein könnte, verraten unter anderem die „The Lost Pages of Norse Myth“-Videos auf dem offiziellen YouTube-Kanal von God of War.  Quelle: Sony Wie der im Hintergrund liegende Steinmetz zu Tod gekommen sein könnte, verraten unter anderem die „The Lost Pages of Norse Myth“-Videos auf dem offiziellen YouTube-Kanal von God of War.  Verbindung bestand. Hinzu kommt: Bereits jetzt wissen wir sicher, dass Kratos' Leviathan-Axt ebenfalls von Brok und Sindri geschmiedet wurde. Doch woher hatte Faye die Axt? Erhielt sie die Waffe von Freya, mit der Bitte, sie an einen würdigen Krieger weiterzugeben, der Odin vom Thron stößt? Immerhin hat Odin seit dem ersten großen Krieg Tausende von Freyas Landsleuten auf dem Gewissen. Oder ist Faye in Wirklichkeit sogar Freya? Das nämlich würde bedeuten, dass Kratos nach seiner Rückkehr aus Griechenland ein Verhältnis mit Odins Ex-Ehefrau hatte? Zugegeben, noch sind viele der letztgenannten Punkte reine Spekulation auf Basis der vorgelegten Fakten. Stoff für eine mitreißende Geschichte böten sie aber allemal. Welche Theorie habt ihr?

Chains of Olympus und Ghost of Sparta

Neben den God of War-Folgen für die Playstation-Heimkonsolen gibt es auch zwei Titel, die für die Playstation Portable veröffentlicht wurden. Quelle: Sony Neben den God of War-Folgen für die Playstation-Heimkonsolen gibt es auch zwei Titel, die für die Playstation Portable veröffentlicht wurden. Wer den Werdegang von Kratos in all seinen Facetten erleben will, kommt nicht drum herum, die beiden hochkarätigen PSP-Ableger zu spielen. Den Anfang macht das im März 2008 erschienene God of War: Chains of Olympus. Zeitlich nach Ascension und vor dem ersten God of War angesiedelt, erzählt das Abenteuer von Kratos' Kampf gegen Persephone. Die Göttin des Totenreichs nämlich plant, die Säule der Welt - und damit auch den Olymp - zum Einsturz zu bringen. Also zieht Kratos los, um genau das zu verhindern. Dabei trifft er im Totenreich auf seine Tochter Kalliope.

Doch die Zusammenkunft ist nur von kurzer Dauer, denn Persephone ist nicht aufzuhalten. All das sorgt für reichlich Action und mündet in einem spektakulären Showdown, der Persephone zu Fall bringt und Atlas an das Dach der Unterwelt kettet. Zweieinhalb Jahre später - genauer gesagt im November 2010 - erscheint God of War: Ghost of Sparta. Das Spiel thematisiert die Ereignisse zwischen Teil eins und zwei und entführt Kratos nach Atlantis. Dort will er mehr über seine Vergangenheit erfahren, in der Hoffnung, dies würde seine schrecklichen Visionen lindern. Als er jedoch seiner Mutter Callisto begegnet und von dieser erfährt, dass sein Bruder Deimos noch lebt und von Thanatos (dem Gott des Todes) gefoltert wird, nimmt die Geschichte eine tragische Wendung. Will heißen: Kurz bevor Kratos Thanatos tötet, verwandelt sich dieser in eine schwarze Kreatur und rafft Deimos dahin. Kratos ist schockiert, grübelt, ob er Selbstmord begehen soll, entscheidet sich dann aber, auch die zahlreichen anderen Götter im Olymp für ihre Taten zur Rechenschaft zu ziehen. Der Grundstein für Teil zwei ist gelegt.

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