God of War: Die Grafik ist immer noch umwerfend - Rückblick mit großer Bildergalerie
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Vor drei Jahren war God of War ein regelrechtes Ereignis auf der PS4. Auch Redakteur Felix hat das Action-Adventure damals durchgespielt - und staunte vor allem über die famose Inszenierung. Beispiele gefällig? Felix hat mal wieder in seinem Bilderarchiv gekramt und eine große Ladung hübscher Screenshots zu God of War für euch zusammengesucht.
Ich will wirklich nicht sagen, God of War (2018) sei in irgendeiner Weise schlecht. Das war es nie! God of War war ein mutiger Schritt für die Serie, ein Abgesang auf das ungezügelte Bombastgemetzel der Vorgänger, hin zu einer persönlicheren, ruhigeren Spielerfahrung, die um eine komplizierte Vater-Sohn-Beziehung gestrickt war. Erkundung, ernste Gespräche, spektakuläre Panoramen, die zum Verweilen einladen - mit dem letzten God of War schalteten die Entwickler ein paar Gänge runter. Die Action war feiner dosiert als in den Vorgängern, sie war kniffliger, taktischer, griffiger - und längst nicht so reißerisch und überdreht, wie man es von Kratos' früheren Exzessen kannte. Dieses God of War war nicht nur eine geschickte Fortsetzung mit bärtigem Kriegsgott in der Hauptrolle, es war gleichzeitig auch ein (überfälliger) Reboot.
Quelle: PC Games
God of War (2018) zeigt einen gereiften Kratos, der sich mit seinem Sohn auf eine epische Reise begibt.
Quelle: PC Games
Das zügellose Göttergemetzel der Vorgängerspiele ist einem ernsten Erzählstil gewichen.
Und doch gab es ein paar Dinge, die mir beim Spielen damals nicht so richtig gefielen. Streckenweise schien mir das Tempo etwas zu gedrosselt, gerade beim Erkunden oder beim häufigen Backtracking. Auch die Suche nach Secrets fand ich hier längst nicht so motivierend, wie ich's mir vorgestellt hatte - was vielleicht auch mit der großen Hub-Welt zu tun hat, die ich nur mit dem Boot erkunden kann. Tut mir leid, aber Boote in Videospielen kann ich meistens einfach nicht leiden (ich nenne es das "Skellige-Syndrom"). Das Balancing war für meinen Geschmack nicht immer ganz rund. Doch was mich am meisten gestört hat, war der "Endgame-Content": Niflheim hat sich für mich vom ersten Augenblick an wie ein Fremdkörper im Spiel angefühlt, wie ein DLC, den ich mir privat niemals gekauft hätte. Durch Gilftnebel stapfen und Echos farmen? Nein danke. (Natürlich habe ich das alles trotzdem erledigt, wollte ja die gute Rüstung freischalten und all das. Aber Spaß hat's mir nicht gemacht.)
Quelle: PC Games
Die Inszenierung ist umwerfend und hat auch nach drei Jahren nichts von ihrer Wirkung verloren.
Fantastische Grafik: God of War im Rückblick auf 67 Bildern
Unterm Strich habe ich God of War aber trotzdem sehr genossen! Das liegt auch an seiner beeindruckenden Inszenierung. Erst kürzlich habe ich wieder mein Screenshot-Archiv durchforstet und dabei mein Material aus God of War gefunden. Die Shots habe ich mit dem Foto-Modus auf einer normalen (abartig lauten) PS4 angefertigt. Habt ihr Lust auf ein paar wohlige Erinnerungen und spektakuläre Grafik? Dann lade ich euch zu meiner Bildergalerie ein! Die Shots sind in chronologischer Abfolge und ziehen sich durch bis zum Finale - wer das Spiel also noch nicht kennt, wird hier nach Strich und Faden gespoilert.
Bildergalerie
Nutzt ihr gerne den Foto-Modus in Spielen oder habt ihr kein Interesse daran, eigene Screenshots zu machen? Und: Möchtet ihr in Zukunft gerne noch mehr Screenshots-Sammlungen zu älteren Spielen sehen? Schreibt mir eure Meinung!
Gerücht: Kommt God of War auch für den PC?
