Goat Simulator 3 in der Vorschau: Das bäääh-ste Spiel des Jahres!
Special
Online-Koop, eine neue Spielwelt und noch mehr verrückte Sandbox-Action - damit lockt der Goat Simulator 3! Wir haben für unsere Vorschau reingespielt.
Der Goat Simulator pfeift auf jegliche Konventionen. Als der erste Teil vor über acht Jahren veröffentlicht wurde, war er eigentlich nur ein spielbarer Aprilscherz: Wirkliche Ziele gab es nicht, dafür aber jede Menge Bugs. Die Ingame-Physik war vollkommen kaputt. Und davon, das Leben einer Ziege darzustellen, war man wohl auch Lichtjahre entfernt. Statt blökend auf der Wiese zu stehen und Gras zu kauen, flog Spielfigur Pilgor per Jetpack durchs All, schleuderte Passanten mit seiner Klebezunge durch die Gegend oder kürte sich zur satanischen Gottheit. Der Absurdität waren einfach keine Grenzen gesetzt. Und die Entwickler waren auch noch stolz drauf.
Das zeigt sich auch jetzt beim offiziellen Nachfolger. Der wurde mal eben Goat Simulator 3 (jetzt kaufen 11,97 € ) getauft. Dass es nie einen zweiten Teil gab, ist dabei natürlich völlig wurscht. Wer hängt sich schon an Namen auf, wenn man geile neue Features wie eine Vier-Spieler-Online-Koop bietet? Den konnten wir auf der Gamescom jetzt erstmals anspielen und verraten in der Vorschau: So viel Bock macht das Open-World-Sandbox-Spektakel!
In diesem Artikel
Was eine Ziege halt so macht
Quelle: Coffee Stain Studios
Goat Simulator 3 angespielt: Die Open-World-Sandbox in der Gamescom-Vorschau. (6)
Das Grundprinzip des Goat Simulators bleibt natürlich auch im neuen Teil ziemlich gleich: Ihr seid eine Ziege und macht halt Ziegendinge. Ihr hüpft glücklich über eure Wiese und blökt laut durch die Gegend. Kommt euch dabei jemand in die Quere, helfen ein saftiger Kopfstoß oder eure seltsam elastische Klebezunge, mit der ihr euch an Figuren und Gegenständen festhalten können.
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Später kommen noch weitere Moves dazu. Doch bereits das Standard-Repertoire ist mehr als genug, um die Welt um euch herum vollkommen auf den Kopf zu stellen. Und das ist auch gut so, denn die Hauptbeschäftigung im Goat Simulator 3 ist wieder einmal, so viel Chaos wie möglich zu stiften.
Eine klare Zielsetzung sucht man vergebens: Es gibt keine wirkliche Story, die ihr verfolgt - selbst, wenn sich die Entwickler ein kleines Intro haben einfallen lassen, das dem ganzen Wahnsinn einen groben Rahmen gibt.
Auch das Punktesammeln aus dem Vorgänger wurde gestrichen. Teil 3 konzentriert sich auf das Wesentliche: die Open-World-Sandbox durchstöbern und ihre verborgenen Geheimnisse, Quests und Sammelobjekte entdecken.
Und glaubt uns, damit habt ihr alle Hände voll zu tun. Die neue Spielwelt, die fiktive Insel San Angora, ist einen guten Quadratkilometer groß und steckt voller Beschäftigungsmöglichkeiten. Das wird schon bei einem Blick auf die Karte deutlich. Oder wenn ihr euch mit einer magischen Bohnenranke bis ans Limit der Skybox hinauf wagt und von oben das Panorama bewundert: zig unterschiedliche Areale, Farmen, Kleinstädte, Industrieviertel, Berge, Wälder und Meere warten dort. Überall sprudelt das Leben.
