Girls Club - Vorsicht bissig!

Test

Am amerikanischen Teenie-Film scheiden sich die Geister. Die einen amüsieren sich köstlich über pubertären Slapstick, die anderen verdrehen die Augen und lesen lieber ein gutes Buch.

Wie dem auch sei. Nährboden dieser Filme um High-Schüler und College-Rabauken sind kontinuierlich nachwachsende Generationen von jungen Menschen, die darin maßgeschneiderte Identifikationsplattformen finden. Darum ist es auch nicht schlimm, dass sich die Storys über die Jahre kaum ändern. Auch die Darsteller sehen sich ähnlich.

Hier erleben wir Lindsay Lohan ("Freaky Friday"), die als eine Mischung aus Winona Ryder und Rachel Leigh Cook die Hauptrolle der Cady Heron übernahm. Nachdem sie ihre Kindheit in Afrika verbrachte, kommt die naiv-nette Cady an eine US-Schule. Dort freundet sie sich mit zwei sympathischen Losern an, die in Cady die Chance sehen, die Schulhof-Schönheit und Oberzicke Regina (Rachel MacAdams) vom Thron zu stoßen. Cady wird in deren Clique eingeschleust und das Intrigenspiel beginnt.

Die Paramount-DVD erscheint als gut ausgestattete Special Collector's Edition. Zum Kommentar kommen deleted Scenes, Outtakes und Featurettes, die die Produktion weiter beleuchten.PK n

Fazit

Film-Check: Hundertfach gesehener, aber dennoch amüsanter Girlie-Streifen, der politisch korrekt Schönheitswahn anprangert und echte Freundschaft propagiert. Alles ganz ohne Sex und Zoten.
DVD-Fazit: Wie auch immer der geistige Gehalt solcher Filme sein mag, "Girls Club" ist nicht langweilig und bereitet gute Laune. Ordentliche Technik und Extras steigern den Kaufanreiz der DVD.

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