Ginostra

Test

Ein bedeutsamer Kronzeuge gegen die Cosa Nostra wird samt seiner Familie durch eine Autobombe getötet. Einziger Überlebender des Attentats ist der elfjährige Ettore (Mattia De Martino).

Der FBI-Agent Matt Benson (Harvey Keitel) fliegt nach Italien, um den Jungen zu befragen. Von Ettores Aussagen erhofft sich Benson belastende Informationen gegen den Cosa-Nostra-Boss Manzella (Maurizio Nicolosi). Damit es dem verängstigten Zeugen leichter fällt, über das Geschehen zu sprechen, nimmt Benson ihn in seine Familie auf. Gemeinsam mit ihm sowie seiner Frau und fünfjährigen Tochter zieht er in ein abgelegenes Haus auf die kleine Insel Panaera ...

Namensgeber des zweiten Films von Manual Pradal ist der Vulkan Ginostra, dessen Ausbruch im Thriller eine wichtige Rolle spielt. Tatsächlich hielt jedoch der Ätna für die Aufnahmen her. Das Bonusmaterial zu dieser gut besetzten Produktion aus dem Jahre 2002 fällt bescheiden aus.

Das interessanteste Feature ist ein 26-minütiges, deutsch untertiteltes Making of, auch wenn die darin enthaltenen Interviews mit den Darstellern einen sehr werbelastigen Eindruck hinterlassen. Die Setaufnahmen liefern einen kurzen Produktionseinblick.FE

Fazit

Film-Check: Der Thriller bietet einige überraschende Wendungen und hochkarätige Darsteller. Doch die schleppende Inszenierung macht es schwer, sich bis zum Ende aufs Geschehen zu konzentrieren.
DVD-Fazit: Selbst Harvey Keitels hervorragendes Schauspielvermögen kann nicht über die zahlreichen Längen in diesem Streifen hinwegtäuschen. Die DVD-Umsetzung ist unausgewogen -- während das Bild gefällt, bleibt die Tonabmischung in DD 5.1 zu dünn. Bei den Boni ist nur das Making of erwähnenswert.

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