Nach dem Ableben ihrer Tante, erbt Colleen das gespenstisches, leerstehendes Anwesen der Verstorbenen. Bereits in der ersten Nacht nach dem Einzug werden sie und ihre beiden Töchter von brutalen Einbrechern heimgesucht. Die Familie kommt knapp mit dem Leben davon, doch der Spuk soll noch nicht vorbei sein. Vor zehn Jahren brachte der französische Regisseur Pascal Laugier mit "Martyrs" einen der radikalsten und besten Horrorfilme dieses Millenniums auf den Markt. Mit "Ghostland" möchte er an diesen Erfolg anknüpfen und lässt das Publikum auch hier wieder vor Angst und Ekel erschaudern.
Nach dem Verlust ihrer Tante, geht ein altes Anwesen in den Besitz von Colleen (Mylène Farmer) und ihren beiden Töchtern Beth (Emilia Jones) und Vera (Taylor Hickson) über. Sie hoffen ein neues Leben in der abgeschiedenen Villa beginnen zu können, stattdessen erwartet sie die Hölle auf Erden: Zwei furchteinflößende Gestalten dringen in das Haus ein und fallen über die Neuankömmlinge her. Vera wird von einem riesenhaften Ungetüm Gewalt angetan, Beth und ihre Mutter in einen brutalen Kampf auf Leben und Tod verwickelt. Knapp mit dem Leben entrinnend, versuchen sie dieses furchtbare Martyrium so gut es geht zu vergessen und wieder in den normalen Alltag überzugehen. Beth (jetzt: Crystal Reed) verarbeitet ihr Trauma indem sie Horror-Romane verfasst. Veras (jetzt: Anastasia Phillips) seelisches Zustand nimmt jedoch keine positive Entwicklung. Sie leidet an starken Wahnvorstellungen und lebt immer noch zusammen mit ihrer Mutter zurückgezogen auf dem geerbten Grundstück. Als Beth die beiden 16 Jahre nach den Peinigungen am Ort des Geschehens besucht, kommt es zu merkwürdigen Vorfällen.
Tatsächlich ist die vielschichtige Handlung eine der Stärken des Films, zumal vieles wirklich durchdacht wirkt, wie man es im Genre selten erlebt. Es macht Spaß, wenn sich vor den eigenen Augen immer wieder Teile eines Puzzles zusammensetzen, man es aber so nicht erwartet hätte. Nicht zuletzt ist Ghostland (jetzt kaufen 7,99 € ) auch richtig böse, strapaziert die Nerven und gerne auch den Magen. Ein Horror-Highlight der Extreme!
Fazit:
So geht Home Invasion: extrem böse, extrem gut durchdacht. Erstaunlich, was der Film aus dem ollen Genre-Prinzip herausholt!
