Ghosts of the Abyss

Test

Seit ihrem Untergang am 12.04.1914 ist die Titanic ein Mythos für sich. Der als unsinkbar geltende Luxusliner der White Star Line war das zu seiner Zeit größte Schiff der Welt.

Doch nur vier Tage nach dem Auslaufen aus dem Hafen in Liverpool rammte die Titanic einen Eisberg und sank. Über 1500 Menschen starben.

Bereits für seinen Spielfilm "Titanic" tauchte Regisseur James Cameron zum Wrack hinab. Im Jahr 2001 startete er eine weitere Expedition.

Das Ziel war erneut die Titanic, doch diesmal sollte eine Dokumentation über sie entstehen. Begleitet wurde Cameron von Bill Paxton ("Dämonisch"), der auch den größten Teil der Moderation übernahm. 2003 kam eine einstündige Fassung von "Ghosts of the Abyss" als 3-D-Film in die Kinos. Jetzt erschien eine um 30 Minuten erweiterte, überarbeitete Fassung auf DVD.

Disc 1 enthält die Kinoversion und die Langversion, Disc 2 die Extras. Neben einem in sechs Segmente unterteilten 30-minütigen Making of findet sich das Special "Mir-Experience", das eine 14-stündige Tauchfahrt auf ca. acht Minuten komprimiert. Immerhin kann man das Geschehen aus sechs verschiedenen Kameraperspektiven betrachten. MS

Fazit

Film-Check: Interessante Doku über das "Titanic"-Wrack. Die Aufnahmen sind dank modernster Technik grandios, der Mix aus Computermodellen, nachgespielten Szenen und Realaufnahmen ist gelungen.
DVD-Fazit: Wer hat schon einmal die Gelegenheit, einen Tauchgang in 3500 Meter Tiefe zu wagen? Camerons für die IMAX-Kinos gedrehter "Ghosts of the Abyss" ist wohl kein echter Ersatz, aber Interessierte sollten sich die Verbindung aus Wissenschaft, Unterhaltung und schönen Aufnahmen nicht entgehen lassen.

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