Ghost of Yotei: So wird der Wolf zu einem zu einem geschätzten Verbündeten

Special Vivien Ziermann
Ghost of Yotei: So wird der Wolf zu einem zu einem geschätzten Verbündeten
Quelle: PC Games

Gemeinsam stark - So baut ihr die Verbindung zum Wolf aus und gewinnt einen starken Verbündeten im Kampf um Yotei.

Vertrauen aufbauen und Verbindung stärken

So praktisch dieser Einsatz des Wolfes auch sein mag, so ist er doch zu rudimentär, um das Tier wirklich als Begleiter zu zählen. Doch glücklicherweise können wir unsere Verbindung zum Wolf weiter ausbauen und sein Vertrauen gewinnen, sodass wir im Laufe des Spiels öfter auf dessen tatkräftige Unterstützung zählen können.

Überall auf der Karte sind Wolfshöhlen versteckt. Wölfe gelten in dieser Geschichte als die Beschützer Yoteis. Dass die Soldaten Saitos, die versuchen, das Land einzunehmen, Jagd auf sie machen, ist eine sehr gelungene Symbolik. An den Wolfshöhlen finden wir nicht nur unseren Begleitwolf, sondern auch tote Jäger Saitos sowie tote Wölfe.

Um das Vertrauen unseres Wolfes zu gewinnen, müssen wir ihm dabei helfen, die Jäger zur Strecke zu bringen und gefangene Artgenossen zu befreien. Wir müssen uns aber nicht allein auf die Suche begeben. Der Wolf führt uns direkt zum entsprechenden Jägerlager und steht uns während des Kampfes zur Seite. Gemeinsam stellen wir uns den Soldaten und befreien die gefangenen Wölfe.

Atsu blickt auf den Wolf, der unter einem Schrein-Bogen aus Holz steht. Quelle: PC Games Beim Rasten am Lagerfeuer kann es sein, dass der Wolf sich zeigt, um etwas Fisch abzustauben. Mit jeder abgeschlossenen Wolfshöhle bekommen wir zudem einen Skillpunkt, den wir in zwei verschiedenen Fertigkeitsbäumen, die nur auf den Wolf spezialisiert sind, einsetzen können. So können wir den Einsatz und den verursachten Schaden des Tieres im Kampf verbessern und die Situationen und Wahrscheinlichkeiten, in denen er uns zur Hilfe eilt, ausweiten. An einem gewissen Punkt können wir unseren Wolf, genau wie unser Pferd, sogar benennen. Wir formen eine Allianz zum Schutz Yoteis.

Gemeinsam stark

Sobald wir genug Vertrauen zu unserem Wolf aufgebaut haben, können wir ihn vor fast jedem Kampf zu uns rufen, um uns den Gegnern gemeinsam entgegenzustellen. Spielen wir das Lied des Wolfes in einem feindlichen Gebiet, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass das Tier direkt an unserer Seite erscheint und mit uns das Gelände stürmt. Auch bei Angriffen mit Wurfwaffen und leeren Sake-Krügen oder beim Herausfordern der Gegner kann der Wolf beschworen werden.

Beim Herausfordern nimmt uns der Wolf direkt einen der Gegner ab und erledigt ihn ebenso schnell, wie wir es mit unserem Katana tun würden. Während des weiteren Kampfes tötet der Wolf zwar selten weitere Gegner, verursacht aber massiven Taumelschaden, bringt Gegner zu Fall und hält sie uns so lang vom Leib, bis wir uns schließlich selbst um sie kümmern können.

Atsu und der Wolf Seite an Seite. Im Hintergrund liegt an gefallener Gegner. Quelle: PC Games Gemeinsam mit unserem Wolf stürzen wir uns in den Kampf. Im Verlauf des Spiels entwickelt sich das Tier immer mehr zu einem starken Verbündeten im Kampf. Ob er nun Gegner eliminiert, zu Fall bringt, von uns ablenkt oder sie einfach verängstigt, die Unterstützung im Kampf möchten wir nicht mehr missen. Denn auch ein einsamer Wolf ist stärker im Rudel.

Immer noch ein wildes Tier

Die große Besonderheit des Wolfes ist aber, dass er auch nach Abschluss aller Höhlen und damit einer voll ausgebauten Verbindung weiterhin ein wildes Tier bleibt. Er wird nie, wie ein Hund, auf Kommando bei Fuß laufen oder auf direkte Befehle reagieren. Auch das gemeinsame Sitzen am Lagerfeuer können wir vergessen.

Das Tier wahrt stets seine Distanz und beobachtet uns aus sicherer Entfernung. Und genau das macht diese Dynamik besonders gut. Auch wenn das Wort "realistisch" an dieser Stelle wohl übertrieben wäre, so wird der natürliche Instinkt des Wolfes nicht umgeschrieben, um ihn zu einem zutraulichen Haustier zu machen. Auch Atsu muss sich in gewissen Momenten vor dem Tier in Acht nehmen und Respekt wahren, um beim Verfüttern von Fisch nicht möglicherweise ein paar Finger zu verlieren. Und trotzdem ist der Wolf ein wichtiger und vor allem hilfreicher Begleiter auf unserer Reise und der Jagd nach Rache.

Der Wolf kommt Zähne fletschend aus einer Wurzel behangenen Höhle. Quelle: PC Games Auch nach fortlaufender Geschichte wahrt der Wolf seine Distanz.

Tierwelt in Ghost of Yotei

Zu guter Letzt müssen wir auch noch einmal die gesamte Tierwelt in Ghost of Yotei loben. Wo der erste Teil in Sachen Fauna in der Open World noch ein wenig sparsam war, glänzt der Nachfolger mit einer Vielfalt an Wildtieren, die überall auf uns warten. Von Vogelscharen, die aus dem hohen Gras davonfliegen, sobald wir hindurchreiten, bis zu Herden von Wildpferden, mit denen wir unsere Kreise ziehen können.

Natürlich dürfen die beliebten Füchse, die wir bereits aus dem ersten Teil kennen, nicht fehlen. Und ja, wir können sie wieder streicheln. Ohnehin kommen alle, die es lieben, in Videospielen einfach jedes Tier zu streicheln, in Ghost of Yotei ohne Zweifel auf ihre Kosten. Doch wie vielen Kuschelpartnern ihr in der Welt am Ende begegnen könnt, müsst ihr schon selbst herausfinden.

  1. Seite 1 Pferd als treuer Begleiter, Wolf als Retter in der Not
  2. Seite 2 Vertrauen gewinnen & gemeinsam kämpfen
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