Funcom veröffentlicht das Horror-Adventure The Park für PC. Was taugt der kurze Grusel-Trip der The Secret World -Entwickler in den düsteren Vergnügungspark?
Statt brav bei Mutti zu bleiben, verdrückt sich der kleine Callum eines Nachts still und heimlich in den Atlantic Island Vergnügungspark. In der Rolle von Mutter Lorraine begeben wir uns in The Park auf die Suche nach dem kleinen Ausreißer. Das Gameplay des Horror-Adventures erinnert dabei an Titel wie The Vanishing of Ethan Carter und Slender. Auf unserem nächtlichen Ausflug klappern wir die einzelnen Attraktionen des Freizeitparks ab. Um den richtigen Weg zu finden, können wir nach unserem Sohn rufen, woraufhin uns Hotspots in der Nähe angezeigt werden. Die Fahrgeschäfte und Buden sind zwar hübsch gestaltet, lange in Erinnerung bleiben sie uns aber nicht. Kein Wunder, denn Interaktionen mit der Spielwelt sind auf ein Minimum reduziert.
Quelle: Games Aktuell
Rummelplatz: Abgesehen von den zahlreichen Fahrgeschäften hat The Park recht wenig zu bieten. (PC)
Wo einige Fahrten das stupide Gelatsche zumindest etwas auflockern, laufen andere dagegen einfach todlangweilig ab. An manchen Orten finden wir Notizen, in denen die Geschichte des Freizeitparks in Form kurzer Texte erzählt wird. Im Vordergrund steht jedoch die eigentlich interessante Story um Lorraine und Callum. Diese wird aber lediglich in Monologen der Protagonistin beleuchtet. Einfluss auf unser Vorgehen hat die ambivalente Beziehung zu unserem Sprössling nicht. The Park fällt obendrein sehr kurz aus. Nach knapp 90 Minuten war unser Trip in den Freizeitpark schon beendet. Trotz des gelungenen Ambientes im heruntergekommenen Vergnügungspark kommen selten Gruselmomente auf. Statt auf subtilen Horror setzt The Park meist auf vorhersehbare Jump-Scares. Schade, denn der Atlantic Island Park bietet eine interessante und frische Kulisse für ein Horror-Adventure.
