The Flame in the Flood im Test: Ein stimmungsvoller Wildnis-Survival-Indie

Test Thomas Szedlak Isabel Steuer
Viele Upgrade-Möglichkeiten: Das Floß ist essenziell für das eigene Überleben. Vor allem die Ladefläche-Erweiterung und das Ruder sind nützlich. (PC)
Quelle: Games Aktuell

Die Wildnis ist unerbittlich, die Zivilisation ist verschwunden. Mit einem treuen Hund und viel Geschick versucht ihr in The Flame in the Flood zu überleben. Wir haben den Survival-Titel getestet.

Wo sind alle hin? Ihr sitzt allein an einer Feuerstelle. Ein grauer, struppiger Hund bringt euch einen roten Rucksack. Darin findet ihr ein Radio. Verzerrte Stimmen ertönen. Sie brechen ab. Vielleicht gibt es flussaufwärts eine Anhöhe, auf der ihr besseren Empfang habt. Ihr steht auf und mit dem treuen Tier Aesop an eurer Seite macht ihr euch auf den beschwerlichen Weg.

Der Indie-Titel des Entwicklers The Molasses Flood versetzt den Spieler in die Wildnis fernab der Zivilisation. Als das junge Mädchen Scout sucht ihr entlang des sich ständig verändernden Flusses nach Materialien. Ihr plündert verlassene Camps, Kirchen, Tankstellen und Fischerposten. Der geringe Inventar-Platz zwingt euch ständig zu Kompromissen. Der Schlüssel zum Überleben: Prioritäten setzen.

Zuerst das Floß aufrüsten oder doch lieber eine Hasenfalle herstellen? Die Fortbewegung mit dem Floß ist aufgrund der unterschiedlichen Strömungen anfangs mühsam. Wie man Inventar und Fortbewegungsmittel ausbaut, muss man sich alleine zusammenreimen. Eine Herausforderung ist das Spiel auch für geübte Überlebensspezialisten. Wem es trotzdem zu leicht ist, der kann immer noch neu starten und den Schwierigkeitsgrad erhöhen. Immer auf der Suche: Ressourcen sind wichtig, aber der Inventar-Platz ist begrenzt. (PC) Quelle: Games Aktuell Immer auf der Suche: Ressourcen sind wichtig, aber der Inventar-Platz ist begrenzt. (PC)

Gute Stimmung

Die vielen Rogue-Elemente und liebevoll gezeichneten Tiere machen diesen Indie-Titel zu einem guten Survival-Spiel. Der großartige Country-Soundtrack verleiht den Abenteuern von Scout und ihrem Hund eine eigene Wanderer-Atmosphäre. In der deutschen Version werden bei den Gesprächen zwischen Figuren gelegentlich die Texte ein wenig abgeschnitten. Aber darüber kann man meist hinwegsehen.

Zusatzinfo

The Flame in the Flood hat zwei unterschiedliche Spielmodi: Wer die Kampagne durchgespielt hat, kann seine Skills im Endlosmodus testen. Zusätzlich erlauben zwei Schwierigkeitsstufen auch nicht-versierten Überlebenskünstlern einen einfacheren Einstieg. Stirbt man, im einfachen Modus, kann man an bestimmten Stellen den Spielstand laden. Im Überlebensmodus muss man wieder an den Ausgangspunkt zurück. Diese Abwechslung erhöht den Wiederspielwert und lässt viel Platz zur Steigerung der eigenen Fähigkeiten.

Entwickler: The Molasses Flood | Hersteller: The Molasses Flood | Sprache: Deutsch | Altersfreigabe: Ab 12 | Nur als Download erhältlich!

Wertung zu The Flame in the Flood (PC)

Wertung:

8.0 /10

Wertung zu The Flame in the Flood (XBO)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
Der großartige Soundtrack vermittelt eine „On the Road“-Stimmung.Anspruchsvolle und abwechslungsreiche AufgabenWiederspielwert durch die ständig wechselnde UmgebungLiebevoll gestaltete Umgebung
Anleitungen sind oft ungenauÜbersetzung in der deutschen Version teilweise lückenhaft
Fazit

Ein stimmungsvoller Indie-Titel, der auch alt eingesessenen Survival-Gamern viel Freude bereitet.

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