Der Cast des beliebten Rollenspiels Persona 4 versammelt sich zur Tanzstunde auf PS Vita. Reiht sich Dancing all Night in die Gruppe erfolgreicher Spin-offs ein?
Nicht zuletzt die gelungene Musikuntermalung trug dazu bei, dass Persona 4 zu einem der beliebtesten Japano-Rollenspiele der letzten Dekade wurde. Die lieb gewonnenen Helden versammeln sich auf der Vita ein weiteres Mal, um Rise beizustehen. Das Popsternchen braucht die Unterstützung ihrer Freunde als Tänzer auf der Bühne eines Festivals - und dann gibt es noch diese mysteriöse Website, die Betrachter angeblich in eine andere Welt entführt ...
Schwingt die Hüften
Quelle: Games Aktuell
Klein und Groß: Auch die kleine Nanako mischt mit. Neben bekannten Helden trifft man auch auf neue Charaktere wie etwa Kanami rechts im Bild. (PS Vita)
Anders als bei vielen vergleichbaren Rhythmusspielen gibt es in Dancing all Night eine Hintergrundstory, die zwar nicht herankommt an die des Originalrollenspiels, aber von den bekannten Charakteren profitiert und durchaus unterhält. Mit mehr als 30 Tracks ist der Umfang ordentlich, allerdings sind darunter viele Remixes der bekannten Melodie aus Persona 4, sodass man nach kurzer Zeit schon das meiste gesehen und gehört hat. Durch die Ohrwurmqualität der Tracks lässt sich das aber verschmerzen.
Ärgerlicher ist da schon, dass die Buttons und Kombos nicht perfekt zu den Rhythmen der Songs passen und somit oft "überflüssige" Befehle eingeblendet werden. Bei der Konzentration auf all die umherfliegenden Einblendungen und Effekte rücken die Tanzanimationen wortwörtlich in den Hintergrund, was angesichts der hohen Qualität schade, aber wohl unvermeidbar ist. Mit vier Schwierigkeitsgraden, vielen freischaltbaren Klamotten, Charakteren und guten Songs kommen Fans von Persona 4 trotz kleiner Mängel auf ihre Kosten.
