Mordheim: City of the Damned - Ein Strategie-Spiel, das es in sich hat. Eine Stadt voller Helden - im Taktik-Titel Mordheim plündern wir die Warhammer-Welt.
Mordheim: City of the Damned basiert auf dem gleichnamigen Tabletop Spin-Off zum Warhammer-Spielsystem. Nachdem die Stadt Mordheim von einem Kometen getroffen wurde, machen sich Banden von Schatzjägern auf, um die Reichtümer der Fantasy-Metropole zu plündern. Wie das Setting wurden auch die komplexen Regeln aus dem Brettspiel übernommen. Für Warhammer-Neulinge fällt der Einstieg also recht fordernd aus. Im Spiel entscheiden wir uns für eine von vier Fraktionen. Neben menschlichen Söldnern und der Schwesternschaft des Sigmar stehen auch Chaosbarbaren und Sklaven zur Auswahl. Unsere Kriegsbande stellen wir selbst zusammen, indem wir Mitstreiter anheuern. Alle Söldner müssen wir bezahlen, ansonsten verlassen sie die Truppe.
Haben wir unsere Kriegsbande versorgt und ausgerüstet, wagen wir uns an die Missionen. Meist müssen wir ein kleines Gebiet nach Splittern des Warpsteinkometen absuchen, während wir uns gegnerische Kämpfer vom Leib halten. Wie in der Tabletop-Vorlage erfüllen wir aber auch verschiedene Missionsziele. Die Kämpfe sind rundenbasiert und in Bewegungs- und Kampfphase gegliedert. Alle Manöver verbrauchen eine bestimmte Anzahl von Bewegungsund Aktionspunkten. Ohne taktisches Vorgehen segnen wir schnell das Zeitliche. Die miese Kamera und die unübersichtliche Karte treiben uns stellenweise in den Wahnsinn. Nach der Schlacht können wir unsere Beute in der Schmugglerhöhle zu Gold machen, das wir in neue Kämpfer und Ausrüstung investieren.
