Ark: Survival Evolved: Die Dinos sind los

Test Georg Engelhardt
Fangfrage: Geht ihr es richtig an (also mit Betäubungspfeilen und den geeigneten Leckereien), wird selbst ein Tyrannosaurus Rex zum handzahmen Schmusekätzchen. (Xbox One)
Quelle: Games Aktuell

Neben Far Cry: Primal steht mit dem Action-Adventure Ark: Survival Evolved schon der nächste Urzeit-Shooter in den Startlöchern - Dinosaurier inklusive.

Euer Ausflug auf die Insel Ark beginnt denkbar schlecht. Ohne Kleidung oder sonstige Hilfsmittel werdet ihr an die Küste gespült und könnt euch vor Erschöpfung kaum noch auf den Beinen halten. Das werdet ihr so oder in ähnlicher Form noch öfter in dieser Ausgabe lesen ... Survival Evolved liefert euch genügend Gründe, dem mit hundert weiteren Spielern bevölkerten Eiland einen Besuch abzustatten.

Die Dinos

Ihr erhaltet die Möglichkeit, Dinosaurier zu zähmen und sie für eure ehrenwerten / unlauteren Zwecke einzusetzen. Auf dem Rücken eines Flugsauriers über schneebedeckte Berggipfel gleiten, wie in Jurassic World Seite an Seite mit einer Gruppe von Velociraptoren durch den Dschungel jagen oder einem riesigen Brontosaurus den Befehl erteilen, eine gegnerische Basis dem Erdboden gleichzumachen - dank Ark:Survival Evolved muss das alles kein unerfüllter Kindheitstraum bleiben. Der Spieler zielt mit einer Armbrust auf einen Dino mit Sattel. Quelle: Games Aktuell Urknall: Was haben Schusswaffen und Dinosaurier gemeinsam? Nein, das ist nicht der Anfang einer unserer schlechten Witze. Ark hält so einige Mysterien für euch bereit. (Xbox One)

Survial of the fittest

Bevor ihr eure Fähigkeiten als Reptiliendompteur unter Beweis stellen könnt, geht es für euch aber zunächst im wahrsten Sinne des Wortes ums nackte Überleben. Nahrung (Beeren, Fleisch, Eier etc.) und sauberes Trinkwasser bewahren euch logischerweise vor dem Verhungern oder Verdursten, während ein Dach über dem Kopf vor extremen und ständig wechselnden Witterungsbedingungen schützt. Den Bau der eigenen vier Wände (oder eurer Festung, je nachdem wie ambitioniert euer Vorhaben ausfällt) solltet ihr auf jeden Fall nicht zu lange aufschieben.

Ohne eine ordentliche Behausung fallt ihr schnell den Übergriffen feindlich gesinnter Mitspieler zum Opfer oder endet als kleine Zwischenmahlzeit eines der vielen umherstreifenden Raubtiere. Wenn der Verwesungsprozess einsetzt oder euer lebloser Körper bereits von Plünderern heimgesucht wurde, bevor ihr es zurück zur Unglücksstelle schafft, sind alle Gegenstände aus eurem Inventar verloren. Das Survival-RPG erinnert mitunter also an Bloodborne und Dark Souls, nur eben mit Zeitdruck.

Der frühe Vogel

Ihr merkt sicherlich schon, dass Ark: Survival Evolved eher die etwas masochistisch veranlagten Gamer unter euch bedient. Wer sich trotzdem angesprochen fühlt und außerdem im Besitz eines PCs oder einer Xbox One ist, kann sich sofort ins Abenteuer stürzen. Als Early-Access-Version auf Steam und durch das Game-Preview-Programm von Microsoft ist Ark schon jetzt erhältlich. Im Juni wird die Evolution dann aber auch vor der Playstation 4 nicht mehr Halt machen.

Entwickler-Info:
Studio-Wildcard-Mitbegründer Jesse Rapczak war an der Entstehung von Borderlands und Uncharted 2 beteiligt.

Wertung zu ARK: Survival Evolved (PC)

Wertung:

8.0 /10

Wertung zu ARK: Survival Evolved (PS4)

Wertung:

8.0 /10

Wertung zu ARK: Survival Evolved (XBO)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
Komplexes Ökosystem mit etlichen InteraktionsmöglichkeitenDie Auseinandersetzungen erzeugen eine hohe Anspannung, …
… die aber schnell in Frustration umschlagen kann, wenn ihr eure hart erarbeitete Ausrüstung zurücklassen müsst.
Fazit

Gnadenloser Überlebenskampf, in dem ihr euch zuerst am unteren Ende der Nahrungskette wiederfindet.

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