PSN-Highlights 2016: Ausblick auf Aliennation, Shadow of the Beast und Co.
Special
Auf Sonys Digital Gaming Showcase in London konnten wir frisches PSN-Spielefutter anschauen und zocken. Thomas und Katharina verraten ihre Meinung zu Highlights wie Aliennation und Shadow of the Beast.
Alienation
(Meinung Thomas Szedlak)
Wie letzten Monat auf der Teamseite erwähnt, bin ich Fan der PSN-Titel von Housemarque (Resogun, Super Stardust). Arca-demäßiges Sofortvergnügen verspricht auch dieser Dead Nation-Nachfolger. Dass der Twinstick-Shooter spiele-risch wenig Neues mit sich bringt, stört mich in die-sem Fall nicht, das macht die Einarbeitung umso ein-facher. Wie gehabt ballert man sich durch Gegnerhorden, die diesmal nicht aus Zombies, sondern aus mindestens ebenso ekel haften Aliens bestehen. Natürlich findet ihr mit der Zeit bessere Waffen und Ausrüstungsgegenstände und könnt auch eure Skills upgraden. Klares Highlight ist für mich die effekt-geladene Grafik: Ständig explodieren Dinge und Aliens (Glib-ber-Alarm!), dazu kommen schicke Waffen- und Wettereffekte. Ich freu mich drauf!
Entwickler: Housemarque | Termin: 23.03.2016
Quelle: Games Aktuell
Remake: In der Neuauflage des Amiga-Klassikers durchquert ihr die mystische Welt von Karamoon, überwindet Abgründe, klettert Felswände hoch und trefft auf viele Gegner. (PS4)
Shadow of the Beast
(Meinung Thomas Szedlak)
Wer so alt ist wie ich - also, ähem, mindestens 32 - dem wird dieser Name bekannt vorkommen. Der Klassiker von 1989 erwacht auf der PS4 zu neuem Leben. Als Bestie Aarbron muss man ganze Armeen dem Erdboden gleichmachen und gleichzeitig die Seelen gefallener Freunde verschlingen, um mächtige Zauber oder Schattenkrieger zu beschwören. Dankenswerterweise wurde die Side scrolling-Perspektive bei-behalten und so weckt das Spielgeschehen durchaus Erinnerungen an die Ami-ga-Ära. Zum Sprung- und Kampf-Gameplay gesellt sich nun ein Kombo-System für mehr Tiefgang. Letztlich kann sich Shadow of the Beast spielerisch aber kaum von der massenhaften Konkurrenz abheben und lebt von der Inszenie-rung. Also alles so wie vor 27 Jahren!
Entwickler: Heavy Spectrum | Termin: 17.05.2016
Quelle: Games Aktuell
Hallo Baum! Die Reise in die Vergangenheit der Familie Finch hält allerlei skurrile Begebenheiten für euch bereit. (PS4)
What Remains of Edith Finch
(Meinung Thomas Szedlak)
Für mich das obskurste Spiel bei Sonys Digital Gaming Showcast! Im Stil von Gone Home oder Everybody's Gone to the Rap-ture erkundet ihr aus der Ego-Perspektive eine menschenleere Umge-bung - so weit das Gewöhnliche. Skurril wird das Spiel, wenn ihr als Edith Finch plötzlich in die Rolle ei-ner Katze schlüpft oder als Hai einen Berg hinabrollt. Warum das Ganze so passiert, er-schloss sich uns bei der Zocksession nicht. Aber Adventure im Walking- Simulator-Stil, die von der Geschichte und der Atmopshäre leben, sind auch so ziemlich mit das undankbarste Genre für eine "Zock hier und da mal kurz rein"-Veranstaltung. Mein Interesse ist jedenfalls geweckt!
Entwickler: Giant Sparrow | Termin: 3. Quartal 2016
Quelle: Games Aktuell
Vielfalt in Potenz: Es gibt 190 Waffen, darunter auch welche, die mit Bienen, Haien, Regenbogen oder mit dem Horn eines Einhorns schießen. (PS4)
Enter the Gungeon
(Meinung Katharina Reuss)
Aus der Iso-Ansicht steuert man mit den Sticks des Controllers eine Pixelfigur durch finstere, zufallsgenerierte Dun-geons und ballert oder schlägt dabei aller-lei Feinde über den Haufen. Klingt nicht nur wie Nuclear Throne, spielt sich auch ähnlich und dürfte deshalb bei der stetig wachsen-den Fangemeinde des Roguelike-Genres für Begeisterung sorgen. Zielgruppenüblich bewegt sich der Schwierigkeits-grad in einem recht happigen Bereich und ihr werdet euch sicher an dem einen oder anderen Boss die Zähne ausbei-ßen. Neue Ausrüstung findet man nicht bei besiegten Fein-den, sondern in Truhen oder für einen gewissen Preis bei Händlern. Der Kampf gegen die niedlichen Feinde macht vor allem im Koop-Modus Laune - das mindert außerdem die Frustgefahr.
Entwickler: Dodge Roll Games | Termin: 05.04.2016
Quelle: Games Aktuell
Optische Täuschung: Das neue Kick Off ist ein 3D-Spiel, die Standard-Perspektive von oben entspricht aber der des Originals von 1989. (PS4)
Dino Dini's Kick Off Revival
(Meinung Thomas Szedlak)
Noch was für Retro-Fans: Kick Off gehörte zu den populärsten Fußballspielen der Amiga-Ära. Ich stand damals zwar mehr auf Sensible Soccer, hatte mit Kick Off aber auch meinen Spaß. Wie der Titel schon andeutet, ist mit Dino Dini der Ur-Vater von Kick Off auch diesmal federführend am Werk. Und das spürt man sofort! Die Grafik sieht in der Standard-Perspektive (bis auf die Auflösung) nicht groß anders aus, lizenzierte Fußball-Stars sucht man vergebens und mit Ausnahme der X-Taste haben alle Knöpfe eures Controllers Pause. Auch das Spielgefühl erinnert an das Original, die Ballführung ist deutlich anspruchsvoller als bei anderen Kick-Sims. Man braucht ein paar Matches, um reinzukommen, aber dann entwickelt sich einen Heidenspaß!
Entwickler: Dino Dini | Termin: 2. Quartal 2016
Quelle: Games Aktuell
Spannend: Im Rennmodus muss man mit seinem Turm die Ziellinie vor dem Gegner erreichen. Der Turm muss drei Sekunden lang stehen bleiben, bevor man zum Sieger gekürt wird. (PS4)
Tricky Towers
(Meinung Katharina Reuss)
Eine wackelige Angelegenheit: Dieses Geschicklichkeits-spiel kombiniert den Klassiker Tetris mit einer Physik-Engine. Das Ziel in Tricky Towers ist nicht, Spiel-steine loszuwerden, sondern einen Turm aus den bekannten Tetris- Blöcken zu bau-en. Beim Stapeln muss man den Schwer-punkt des Bauwerks beachten, aber auch die Windstärke und die Wucht, mit der Steine aufeinanderprallen. Als ob das nicht genug wäre, wird der Turm von jedem der bis zu vier Spieler von einem Zauberer bewacht. In regel-mäßigen Abständen entfesselt man Hexereien, mit denen man Bauteile aus dem Turm eines Gegners entfernt oder anderweitig manipuliert. Im besten Fall bringt man die Kreation der Widersacher zum Einsturz. Die simple Idee macht einen Mordsspaß, dank mehrerer Modi auch dann, wenn man solo zockt.
Entwickler: Weird Beard | Termin: 3. Quartal 2016
