"GTA 6" schon jetzt spielen: Frecher Klon zieht den Schwanz ein - das war nix mit dem Release!
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Während Fans fast verzweifelt auf GTA 6 warten, ist ein frecher Klon des kommenden Blockbusters plötzlich von der Bildfläche verschwunden.
Selbstverständlich bleibt GTA 6 in den Schlagzeilen ein großes Thema. Schließlich soll uns im Laufe des Jahres der vielleicht meist erwartete Titel der Gaming-Geschichte erwarten. Und wirft man einen Blick auf die Industrie, so möchte man scheinbar auch außerhalb von Rockstar ein Stück vom Kuchen abhaben.
Manche versuchen schlichtweg, das eigene Spiel nicht zeitgleich auf den Markt zu bringen, was zu großem Chaos führen kann. Andere Studios waren drauf und dran, einen frechen Klon des kommenden Blockbusters auf die Beine zu stellen.
Wie viel kostet GTA 6?
Aktuell ist kein finaler Preis für GTA 6 auf PS5 und Xbox Series X/S bekannt. Zeitweise geistern Gerüchte durch die Welt, dass das Open-World-Spiel um die 100 Euro kosten könnte. Spätestens nach dem Reveal der Preispolitik rund um die Nintendo Switch 2 und Mario Kart World scheint solch ein Szenario wahrscheinlicher denn je.
Umso verständlicher, dass eingefleischte Fans vielleicht auf Alternativen blicken. Aber während ambitionierte Projekte wie Mindseye wenigstens mit opulenter Optik werben, ist ein anderes Spiel auf dem Weg in Richtung Release gescheitert. Dabei kann man wahrlich infrage stellen, ob es sich jemals um einen ernsthaften Versuch gehandelt hat.
Was ist Paradise?
Mit Paradise hätte im April ein Open-World-Titel auf Steam an den Start gehen sollen. Zwar ist das Spiel weiterhin auf der Valve-Plattform präsent, doch seither herrscht rund um das Projekt Funkstille. Alleine der Blick auf den offiziellen Trailer zeigt, dass man sich in puncto Setting und Atmosphäre viel beim Vorreiter von Rockstar abgeschaut hat.
Alleine der Einsatz von Kryptowährung als Bestandteil des Free2Play-Titels dürfte die potenzielle Kundschaft hellhörig gemacht haben. Hinzukommen zahlreiche Videos auf dem YouTube-Kanal von Jetro, laut denen das Team hinter Paradise seine bisherigen Fans unter anderem mit einer Mobile-App abgezockt hat.
Trotz Asset-Flip mit geklauten Inhalten und fragwürdigem Finanzmodell war die Vorfreude auf Steam scheinbar keineswegs klein. Game Pressure betont beispielsweise, dass laut der Seite des Titels über 640.000 Menschen das Spiel auf der eigenen Wunschliste haben. SteamDB nennt Platz 51 in den Wishlist-Charts.
Wem das noch nicht genug ist, der dürfte sich über aus verschiedensten Assets zusammengestöpselte Welten oder KI-generierten Content freuen. Ob der selbsternannte AAA-Titel also jemals wirklich für die Valve-Plattform oder im Epic Games Store erscheint, bleibt eine offene Frage. Zumindest wissen wir, dass sich Alternativen wie Saints Row deutlich mehr lohnen, als das fragwürdige Krypto-Projekt von Ultra Games.
Quelle: Steam
