GOG.com möchte sich nicht länger nur auf PC-Spiele beschränken. Langfristig will die Plattform auch Nintendo-Klassiker wie Super Mario 64 bewahren und eines Tages auf den PC bringen.
GOG.com ist seit jeher für seine Mission bekannt, Klassiker der Spielegeschichte zu erhalten und neu zugänglich zu machen. Mit einer eigenen "Dreamlist" stellt die Plattform regelmäßig Spiele vor, die sie gerne ins eigene Angebot aufnehmen würde - darunter auch echte Konsolen-Ikonen wie Super Mario 64. Noch ist das natürlich Zukunftsmusik, doch der Wille, Grenzen zwischen Konsolen- und PC-Welten einzureißen, ist klar erkennbar.
Von der PC-Bibliothek zur Universal-Spieleplattform
In einem Interview mit Automaton betonte Piotr Gnyp, Senior-PR-Vertreter von GOG.com, dass man sich zwar aktuell auf PC-Spiele konzentriere, aber die Ambitionen weit darüber hinausgehen. "Unser langfristiges Ziel ist es, die ultimative Anlaufstelle für klassische Spiele zu werden, egal woher sie stammen", erklärt er. Wenn Playstation-Blockbuster wie God of War oder Horizon Zero Dawn den Weg auf PC finden, warum nicht auch Nintendo-Klassiker?
Als weiteres Argument verweist Gnyp auf die fortschreitende Konsolen-Emulation, die alte Konsolentitel am PC zunehmend realistischer macht. Auch wenn die Dreamlist für manche noch wie ein unerreichbarer Wunsch wirkt, sei sie Ausdruck des echten Interesses der Community. Spiele wie Dino Crisis konnten durch GOG bereits neue Aufmerksamkeit erhalten. Doch die letzten Entscheidungen bleiben bei den Rechteinhabern.
Ob Nintendo jemals bereit wäre, seine Ikonen in die Hände von GOG.com zu geben, bleibt fraglich. Dennoch ist die Botschaft eindeutig: GOG will zur zentralen Plattform für Spielehistorie werden - auch für Titel, die bislang nur auf Konsolen denkbar waren.
Wie realistisch haltet ihr es, dass Nintendo eines Tages Spiele wie Super Mario 64 oder Zelda: Ocarina of Time offiziell für den PC freigibt? Nutzt gerne die angebotene Kommentarfunktion und teilt uns eure Meinung zu diesem Thema mit. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet.
Quelle: Piotr Gnyp via Automaton
