Freaky Friday

Test

Body-Switch-Komödien lagen in den 80ern hoch im Kurs. Die Frage, wie die Geschichte am Ende ausgeht, stellt sich hier natürlich niemand mehr. So bleibt nur die Umsetzung, um den Zuschauer bei der Stange zu halten. Und die ist Mark Waters mit seinem Remake eines Disney-Films aus dem Jahre 1976 gelungen.

In Waters´ Update spielt Jamie Lee Curtis die viel beschäftigte Psychologin Tess, die in einem China-Restaurant mit ihrer 15-jährigen Tochter Anna (Lindsay Lohan) aneinander gerät. Eine freundliche Chinesin steckt den beiden Streitenden Glückskekse zu und das Chaos beginnt. Am nächsten Morgen wachen sie jeweils im Körper der anderen auf. Bis sie ihre Lektion gelernt haben und sich wieder zurückverwandeln dürfen, ist für einige Lacher gesorgt. Nette Gags liefern auch Annas Bruder (Ryan Malgarini) und Großvater (Harold Gould).

"Freaky Friday" spielte in den USA innerhalb von fünf Wochen 97 Mio. Dollar ein und verbuchte in Deutschland allein in der Startwoche im Dezember fast 200.000 Besucher.

Die Extras der DVD sind angesichts dieser Erfolgszahlen dünn ausgefallen und richten sich in erster Linie an ein jugendliches Publikum. Erwachsene hätten sich z.B. über einen Audiokommentar gefreut.SB

Fazit

Film-Check: Das Comeback der Körpertausch-Komödie. Auch wenn nichts Neues gezeigt wird: Jamie Lee Curtis läuft als verwandelter Teenie zu Hochform auf. Harmlos, niedlich, unterhaltsam. Knappe:
DVD-Fazit: "Freaky Friday" ist eine amüsante Familienkomödie in der Tradition von "Big", die weniger mit ihrer bekannten Story als vielmehr durch die frische Umsetzung und die Hauptdarstellerinnen gefällt. Die Code 1-DVD überzeugt bei der Technik. Hinsichtlich der Extras bleibt die Hoffnung auf eine deutsche SE.

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