Forza Horizon 3 in der Vorschau: Nervenzerreißende Rennen unter Australiens Sonne
Special
Sportwagen oder Buggy? Asphalt oder Sandstrand? Forza Horizon 3 macht der Bezeichnung Fun-Racer wieder alle Ehre. Wir sind durch Australien gerast.
Drei dicke Rohre, zwei Flügel, breite Gummifüße, Kohlefaser-Kleid - mit dem Lamborghini Centenario fällt man überall auf der Welt auf; auch in Australien, wo Forza Horizon 3-Entwickler Playground Games das brandneue 770-PS-Geschoss virtuell debütieren lässt. Auf langen Outback-Straßen sorgt der Lambo mit 350 Sachen nicht nur bei umherhoppelnden Kängurus für große Augen.
So ganz konnten wir den italienischen Stier während unseres Hands-ons in Los Angeles zwar nicht gen Top Speed beschleunigen. Doch dafür durften wir auch mit Jeep und Buggy unterm Hintern erste Horizon 3-Erfahrungen sammeln.
In diesem Artikel
Multifunktionsreifen
Quelle: Microsoft
Sonnenuntergang:
Der dynamische Tag-und-Nacht-Wechsel sorgt für stimmungsvolle Momente. Da lohnt es sich, den Blick ab und an schweifen zu lassen. (PC)
Quelle: Microsoft
Perfekt inszeniert:
Die Showcase-Events bieten einiges an Spektakel. Der am Helikopter baumelnde Jeep nimmt "zufällig" auch einige Baumkronen mit. (PC)
Die physikalischen Eigenschaften der 350 enthaltenen Autos sind gewohnt originalgetreu, was sich beim Probespielen in Form von authentischen Wankbewegungen der Fahrzeuge äußert. Allerdings verhalten sich die Reifen, wie von der Forza Horizon-Serie gewohnt, anders als in der Realität. So verlieren selbst die profilarmen Schlappen des Centenarios im Sand der australischen Küste nicht die Haftung. Unterschiede zwischen Sportwagen, Buggy oder Jeep zeigen sich mehr am Beschleunigungsverhalten denn am Handling, was für einen Fun-Racer wie Horizon 3 aber normal ist - uns hat das Fahrgefühl wieder total begeistert.
Die australische Spielwelt ist im Vergleich zum Côte-d'Azur-Setting des Vorgängers mehr als doppelt so groß. In der E3-Demo sind wir über asphaltierte Bergstraßen gebrettert, haben im Regenwald Staub aufgewirbelt und Reifenspuren im Sand der australischen Küste hinterlassen. Zu guter Letzt durften wir in einem Showcase-Event im Buggy gegen einen Jeep antreten. Allerdings baumelte der Kontrahent bis kurz vor der Ziellinie an einem Helikopter. Natürlich fiel der Jeep exakt so vom Himmel, dass wir ihn gerade noch rechtzeitig abfangen konnten - schon im Vorgänger waren derlei Showcases so geskriptet, dass sie möglichst spektakulär abliefen und viel fürs Auge boten.
Quelle: Microsoft
Herrliche Szenerie:
Wer den tiefen Pfützen des australischen Regenwaldes nicht ausweicht, verliert ordentlich an Geschwindigkeit. (PC)
Quelle: Microsoft
BMW-Szene:
Forza-Mastermind Dan Greenawalt ist bekennender Fan der Bayerischen Motoren Werke. Diesmal ist der BMW M4 eines der Aushängeschilder des Spiels. (PC)
Apropos Auge: Die in Los Angeles ausprobierte PC-Fassung ließ unsere Glotzer ob der Grafikpracht fast vorn überkippen. Wunderschöne Sonneneinstrahlungen, ein hoher Detailgrad und hochauflösende Texturen an Felsen oder Bäumen machen Forza Horizon 3 zu einem der bislang schönsten Xbox-One-Spiele. Auf der neuen Xbox One S sollen die Wolken dank HDR-Support übrigens noch plastischer aussehen.
Die Fahrzeuge sind erstmals in einem Forza Horizon mit allen Forzavista-Details versehen. Das heißt, Türen sowie Motorhauben lassen sich öffnen und das Cockpit ist voll modelliert. Den kompletten Funktionsumfang eines Forza Motorsport 6, wo man sich zum Beispiel auch auf die Beifahrerseite setzen kann, bietet die Autoshow allerdings nicht.
Hire and Fire
Nachdem wir in Forza Horizon 2 bekanntlich zum Festival-Boss auf gestiegen sind, ist es im neuen Teil unsere Aufgabe, möglichst viele Fans zu gewinnen und unser Festival stetig expandieren zu lassen.
Quelle: Microsoft
In Szene gesetzt:
Dank des neuen Showroom-Modus dürft ihr die 350 Fahrzeuge genauer inspizieren als in den Vorgängern. Alle Forzavista-Funktionen bietet euch Horzion 3 aber nicht. (PC)
Dazu können wir mittels Blaupausen eigene Events erstellen und sogar Drivatare aus unserer Freundesliste anheuern, um durch gute Leistungen die Fanschar steigern zu lassen. Performt ein Drivatar nicht so, wie ihr das wünscht, dürft ihr den KI-Fahrer auch wieder feuern - eine gute Idee!
Neu ist zudem der Koop-Modus für bis zu vier Spieler. Leider konnten wir den in L.A. noch nicht ausprobieren. So richtig erschließt sich uns der Sinn eines Koop-Modus in einem Rennspiel zwar noch nicht, aber vielleicht liefern die Horizon-Macher dazu bald weitere Infos.
Die Eindrücke der E3 haben uns total heiß auf Australien gemacht. In Horizon 3 steckt jede Menge Fahrspaß-Potenzial.
