Köln gegen Detroit: Die schnellsten deutschen Fords rasen mit V8-Monstern aus Amerika um die Wette.
Straßenrennen sind eine Mannschaftssportart -- wenn es nach den Machern von Ford Street Racing geht. Der so genannte Team-Modus steht nämlich im Mittelpunkt dieses Rennspiels rund um die Autos mit der Pflaume im Kühlergrill. Wir treten in drei Klassen und mit bis zu drei Wagen gleichzeitig an und rasen um Cash (für neue Autos) und Punkte (schalten Einzelrennen frei).
Wir fahren zwar stets nur ein Auto, können uns aber jederzeit von einem Wagen in den nächsten »zappen« und so das gesamte Team an die Spitze führen. Das macht durchaus Sinn, da die Einzelplatzierungen am Ende addiert werden, um die siegreiche Mannschaft zu ermitteln.
Gemeinsam zum Sieg
Solange wir einen Wagen nicht selber fahren, wird er von der KI gelenkt. Der Gag: Wir können jederzeit unseren Kollegen Befehle geben, um uns einen unfairen Vorteil zu verschaffen. Auf das Kommando »Blocken« versucht unser KI-Mitstreiter einen hinter ihm fahrenden Gegner zu behindern. Der Befehl »Verfolgung« ist schlecht übersetzt und bedeutet eigentlich Windschattenfahrt. Dieses Manöver gibt uns einen Geschwindigkeitsschub, solange wir uns von hinten einem Teamgefährten nähern. Das ist auf langen Geraden besonders effektiv, um zu Gegnern aufzuschließen oder sie zu überholen.
Nix mit Netzwerk
Abseits der Teammeisterschaften erwarten uns zudem Einzelrennen und die Herausforderungen. Hier treten wir in unterschiedlichen Modi wie K.O.-Rennen oder Zeitfahren an, und verdienen uns zusätzliche Dollars, die wir in unseren Fuhrpark investieren. Mehrspieler müssen sich übrigens mit einem Splitscreen-Modus begnügen. LAN- oder Internet-Rennen unterstützt Ford Street Racing nicht.
Sascha Gliss
