Final Fantasy 14 Fanfest in Las Vegas: So war es, vor Ort zu sein!
Special
Wir waren dabei beim Final Fantasy 14 Fanfest 2023 in Las Vegas und nehmen euch mit auf unsere Reise in die Welt des Online-Rollenspiels!
Aber auch neben den Events auf der Hauptbühne gab es für die Krieger und Kriegerinnen des Lichts einiges auf dem Fanfest zu bestaunen. So wurden verschiedene Locations des Spiels in liebevollen Details nachgebaut. Der Fokus lag klar auf der letzten Erweiterung Endwalker: Der Hafen der griechisch angehauchten Stadt Alt-Sharlayan diente als Kulisse für ein Angelspiel, der Gelegenheitsinhalt Inselparadies war Inspiration für ein Team-Spiel und die Metropole Radz-at-Han stand Vorbild für einen Bereich zum Treffen und Ausruhen. Dazwischen fanden sich immer wieder verkleidete Schauspieler, welche in der Rolle von NPCS den Besuchern und Besucherinnen verschiedene Quests gaben. Zumeist drehte sich die Aufgabe darum, ein bestimmtes Objekt oder einen bestimmten Ort aufzufinden und dort ein Selfie zu machen. Wer fleißig an den Mitmach-Aktionen teilnahm, wurde belohnt. Denn alle absolvierten Minispiele und Quests konnten in der Fanfest-App registriert werden. Die Krieger und Kriegerinnen des Lichts sammelten so Badges, die sie dann gegen eine kleine Belohnung eintauschen konnten.
Daneben war die App auch nötig, um einen Zeitslot für die Teilnahme an der Battle Challenge zu reservieren. Bei dieser hatten Adrenalinsuchende die Chance, einen Kampf auszuprobieren, der so noch nicht im Spiel zu finden ist.
Der Kampf gegen Asura war kurzweilig, aber leider auch schnell vorbei. Da der Schwierigkeitsgrad nicht sehr hoch ist, absolvierten die meisten Spieler und Spielerinnen die Herausforderung relativ flott. Ein riesiger Spaß war es aber so oder so - und auch eine gute Gelegenheit, mit anderen Fans ins Gespräch zu kommen.
Quelle: PC Games
Überhaupt zeigte sich, dass die Final-Fantasy-14-Community nicht nur online einen guten Ruf genießt, sondern auch live vor Ort freundlich und offen ist. In jeder Warteschlange und bei jedem Event kam man schnell miteinander ins Gespräch und freute sich gemeinsam über Neuankündigungen oder bewunderte staunend die Kostüme der Cosplayer und Cosplayerinnen.
Einige Fans hatten sogar kleine Spiele vorbereitet wie etwa Quizze, die Gleichgesinnten zum Beispiel die Wartezeit am Merch-Stand verkürzten. Auch Community-VIPs und Streamer wie Mizzteq, Kougaon und Xenosys waren vor Ort dabei und immer für ein Gespräch oder Erinnerungsfoto zu haben. Wer richtig Glück hatte, kann auch einen Schnappschuss mit Mitgliedern des Entwicklerteams ergattern.
Beide Abende des Fanfests waren emotionsreich. Am Freitag beendete Pianistin Keiko das Event mit einem Piano-Konzert, das die Fans träumen ließ. Tatkräftig unterstützt wurde sie dabei von Sängerin Amanda Achen, welche bereits einigen Final-Fantasy-14-Songs ihre Stimme lieh.
Am Samstagabend wurde es laut und wild: Die Rockband The Primals beendete unter Führung des Final-Fantasy-14-Sound-Directors und Komponisten Masayoshi Soken fulminant den Tag.
Bei beiden Konzerten war die Stimmung auf einem absoluten Höhepunkt und die Fans feierten ausgelassen zur Musik.
Doch trotz der guten Stimmung flossen am Samstagabend einige Tränen. Denn nach dem Rockkonzert beendete das Entwicklerteam das Fanfest mit hochemotionalen Reden, die nicht nur den Fans, sondern auch dem Entwicklerteam selbst die Tränen in die Augen trieben. Doch lange Zeit für Trauer blieb nicht, denn nach dem Fanfest ist vor dem Fanfest: Schon im Oktober steht das nächste Fanfest in London an, bei dem europäische Fans sich versammeln werden.
