Das schönste MMO aller Zeiten? So habt ihr Final Fantasy 14 noch nie erlebt!

Special Daniel Link
Das schönste MMO aller Zeiten? So habt ihr Final Fantasy 14 noch nie erlebt!
Quelle: Square Enix

Wir haben die neue Final Fantasy 14-Erweiterung Dawntrail vorab gespielt und waren wirklich überrascht, wie hübsch das MMO mittlerweile ist.

Einzig und allein im Hinblick auf die Performance machen wir uns ein wenig Sorgen, denn obwohl die Stadt von vielen NPCs befreit wurde, um Spoiler zu vermeiden, lief das Spiel auf den höchsten Einstellungen mit etwa 70 FPS. Welche Komponenten der PC genau hatte, konnten wir zwar nicht herausfinden, doch es handelte sich definitiv um ein recht solides Gerät mit einer RTX 4070.

Glücklicherweise sah Dawntrail aber auch auf mittleren Grafikeinstellungen bereits wirklich gut aus. Auch Spieler mit schwächeren Maschinen werden also in den Genuss des Updates kommen können.

Brandneue Zonen, neue, sehr spaßige Klassen, ein phänomenales Grafik-Update und vieles mehr lassen uns bereits jetzt dem Release von Dawntrail entgegenfiebern, doch das ist noch lange nicht alles, was die Erweiterung für Spieler auf Lager hat.

Mehr eigene Identität für die Jobs

In unserem Interview mit Naoki Yoshida verriet er nämlich, dass die Entwickler nun nach und nach Jobs wieder einzigartiger gestalten möchten. In früheren Versionen von Final Fantasy 14 hatten alle Jobs ihre Stärken und Schwächen. Nach Beschwerden der Spieler wurden die Jobs jedoch immer mehr aneinander angepasst, sodass ein Dragoon mittlerweile quasi das Gleiche machen kann wie ein Mönch.

Nachdem Square mittlerweile mit dem Balancing zufrieden ist, wollen sie den Jobs nun wieder eine richtige Identität verpassen, sodass es wirklich einen Unterschied macht, ob wir einen Kampf nun als Ninja oder als Samurai bestreiten. Die "Gleichheit" der Klassen ist Spielern mittlerweile schon seit Langem ein Dorn im Auge und so wie es aussieht, nehmen sich die Entwickler das Feedback auch wirklich zu Herzen.

Eine der Städte aus Dawntrail aus der Vogelperspektive. Quelle: Square Enix Yoshida erklärte sogar, dass es nicht ausgeschlossen sei, dass irgendwann vielleicht Talentbäume oder ähnliche Dinge ins Spiel kommen. Das sei zwar keine Priorität, doch so langsam haben die Jobs aus Final Fantasy 14 wohl die Button-Grenze erreicht.

Die Entwickler können also nicht einfach neue Fähigkeiten einführen, ohne Spieler schlichtweg mit der schieren Anzahl an Tasten zu überfordern. Daher suchen sie derzeit andere Wege, wie sie Klassen erweitern können, ohne einfach nur neue Fähigkeiten hinzuzufügen.

Das wird zwar vermutlich erst für die Erweiterung nach Dawntrail relevant, doch es ist allemal spannend zu hören, dass sich Square Enix bereits jetzt Gedanken über die Zukunft der Jobs macht.

Wie anfänglich erwähnt ist mit Endwalker die langjährige Saga von Final Fantasy 14 zu Ende gegangen und mit Dawntrail soll nun das nächste Kapitel des MMOs starten.

Allzu viel durften wir von der Erweiterung zwar noch nicht sehen, doch diesen Anfang einer neuen Ära haben wir doch an allen Ecken und Enden gespürt. Von der Philosophie hinter den Jobs bis hin zum brandneuen Look, Änderungen am UI und vielen anderen Dingen hat Final Fantasy 14 bereits jetzt das Grundgerüst, um die nächsten zehn Jahre des MMOs mindestens genauso spannend zu gestalten wie die letzten. Transparenzhinweis: Square Enix bezahlte die Reisekosten des Anspiel-Events.

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