Final Fantasy 13-2 im Test: Technik und Party

Test GamesAktuell.de Redaktion

Final Fantasy 13-2 im Test: Ein charismatischer Bösewicht und eine Welt, in der Zeitreisen möglich sind. Square Enix möchte sich mit der Fangemeinde versöhnen. Ob das mit FF XIII-2 klappt?

Dadurch ist FF 13-2 nicht so linear wie der Vorgänger. Und es gibt viel zu entdecken, so dass ihr locker 50 Stunden braucht, um jedes Portal zu öffnen. Folgt ihr nur der Hauptstory, seid ihr immerhin noch ungefähr 25 Stunden beschäftigt. Die Charakterentwicklung passiert im bereits erwähnten Kristarium, das im Vorgänger eingeführt wurde. Hier investiert ihr eure sauer verdienten Erfahrungspunkte, um die verschiedenen Charakterrollen (Brecher, Verheerer, etc.) zu verbessern. Somit erhaltet ihr erhöhte Statuswerte und auch einen Zusatzbonus für die spezielle Rolle. Desweiteren schaltet ihr hier neue Zauber und Fertigkeiten frei. So könnt ihr eure Charaktere ganz nach eigenem Gusto entwickeln. Ein kleiner Nachteil dabei ist, dass der Bonus, den ihr erhaltet, nicht vorher angezeigt wird. Eure Party besteht Final Fantasy-untypisch nur aus zwei Helden. Man kennt es von der Reihe, dass man immer auf einen größeren Pool aus Charakteren zugreifen darf. Somit ist man bei FF 13-2 zu Anfang etwas vor den Kopf gestoßen. Aber: Man merkt im Spielverlauf kaum, dass man wirklich nur zwei Helden steuert.

Optisch macht Final Fantasy 13-2 eine sehr gute Figur - lediglich die Bodentexturen hätten teilweise etwas besser ausfallen können. Quelle: Square Enix Optisch macht Final Fantasy 13-2 eine sehr gute Figur - lediglich die Bodentexturen hätten teilweise etwas besser ausfallen können. Ihr trefft immer wiederauf alte Bekannte aus dem Vorgänger und interagiert mit so vielen Nebencharakteren, dass die minimalisierte Version einer Party kein echtes Problem darstellt. Viel einschneidender ist das Fehlen der beschwörbaren Bestia/Esper/Summons. Klar ist es nicht der erste FF-Teil, der ohne diese auskommt, aber dennoch ist es schade, dass diese ihren Weg nicht in 13-2 gefunden haben. Wenn ein beschworener Bahamut in Final Fantasy 13 seine bildschirmfüllende Spezialattacke Megaflare losließ, war das schon großartig. Naja, vielleicht ja wieder im nächsten Teil. Technisch lässt sich das Japano-RPG nichts zu Schulden kommen. Wunderbar aussehende Zwischensequenzen erzählen euch eine spannende Geschichte. Ach ja, wer den Vorgänger nicht gespielt hat, der wird an der Story von FF 13-2 wenig Freude haben. Ihr könnt euch die Geschehnisse aus dem ersten Teil nur in Textform durchlesen, ein filmischer Rückblick fehlt. Die opulente Spielgrafik unterstreicht dahingegen den epischen Charakter des Spiels wunderbar. Manche Bodentexturen hätten zwar schöner ausfallen können, aber das ist Meckern auf hohem Niveau.

Rein gar nichts zu mäkeln gibt es am Soundtrack. Die Musik passt großartig zum Geschehen und trägt aufgrund der hohen Qualität maßgeblich zum Spielspaß bei. Auch die englischen Synchronsprecher, die deutsch untertitelt werden, lassen die Charaktere lebendig erscheinen. Vor allem der nachdenkliche Noel oder der charismatische Antagonist Caius sind ausdrucksstark, allerdings auch – wie eigentlich alle Figuren –klischeehaft. Zumal die Dialoge oft schwülstig daherkommen. Allerdings sind die kleinen Mängel leicht zu verschmerzen. Denn neben den actionreichen Kämpfen und einer großartigen Inszenierung gibt es nun auch eine offene Spielwelt. Herausgekommen ist ein episches Japano-RPG, welches das etwas angeschlageneFinal-Fantasy-Franchise wiederglänzen lässt. Mehr zu Final Fantasy 13-2 findet ihr auf unserer Themenseite.

Bildergalerie

Wertung zu Final Fantasy 13-2 (X360)

Wertung:

9.0 /10
Pro & Contra
Packende HandlungSuper InszenierungZeitreise-Feature
Visueller Overload bei KämpfenDialoge manchmal etwas kitschigNur zwei Charaktere
  1. Seite 1 Final Fantasy 13-2 im Test: Die Änderungen zum ersten Teil im Check
  2. Seite 2 Final Fantasy 13-2 im Test: Technik und Party
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 06/2026 play5 06/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk