Wer hätte gedacht, dass die übergewichtige Hoheit tatsächlich in die Hosentasche passt!
Super Size Me im Mittelalter: Es war einmal eine magische Torte, die von zwei Prinzessinnen gegessen wurde. Die beiden wurden daraufhin übergewichtig und süchtig nach weiteren Kalorienbomben. Nur der Kuss eines Prinzen kann den Fluch aufheben, doch dummerweise gibt es davon nur einen! Also entführten die Könige jeweils die Prinzessin ihres Nachbarreiches, damit die eigene Tochter im Wettlauf um den Prinzen im Vorteil ist.
Nicht nur die Prinzessinnen haben in diesem Spiel viel Umfang: Die Solo-Kampagne beinhaltet 15 Levels und damit doppelt so viel wie der PS3-Vorgänger. Allerdings gibt es hier keinen Koop-Modus. Die Steuerung geht dank des ausführlichen Tutorials gut von der Hand, euer Charakter selbst lässt sich eher schwammig bewegen.
Fat Princess-Review: Tortenschlacht
Ihr macht euch nun mit elf CPU-Kollegen zur Rettung auf. Mit diesen stürzt ihr euch in Gefechte und sammelt Rohstoffe ein, um zum Beispiel Leitern zu bauen. Die Kämpfe enden oftmals in einem unübersichtlichen Gemetzel, da ihr über keinerlei taktische Befehlskontrolle verfügt. Die fette Rettungsaktion führt euch durch abwechslungsreiche Levels, die so gut wie keine Landschaft auslassen. Die bunte Grafik steht der der PS3-Version so gut wie gar nicht nach, die Gewaltdarstellung ist aber überraschend explizit.
Die Story wird im ansprechenden Märchenbuch-Stil von einem hervorragenden Sprecher erzählt und von zauberhafter Akustik untermalt. Die Figuren selbst sprechen allerdings mit hohen Quietschstimmen, was mitunter ganz schön auf die Nerven gehen kann. Die humorvollen Sprüche entschädigen aber dafür. Eine gelungene Mischung aus Rollenspiel, Comicgrafik und Witz mit jeder Menge Kalorien!
