Fast RMX: Getunter Remix für die Switch

Test
Maximal-Überschall-Tempo: Insgesamt bringt Fast RMX drei Speed-Ligen mit: Subsonic, Supersonic und Hypersonic. Bereits in Subsonic seid ihr mit deutlich über 1.000 km/h unterwegs.
Quelle: Shin'en Entertainment

Der schnellste Remix, seit die Switch an den Start gegangen ist! Fast Racing Neo hat uns begeistert - wie steht es nun mit der getunten Version?

Mit dem originalen Fast Racing Neo hat sich die Softwareschmiede Shin'en zum Wallfahrtsort für Konsolen-Techniker erklärt. Nun erscheint mit Fast RMX quasi die Ultimate Collection des Spiels für die Switch. Was sie so "ultimate" macht? Eine native Auflösung von 1080p statt zuvor 720p, butterweiche 60 statt 30 Frames pro Sekunde (mit leichten Dämpfern im Splitscreen) und 30 enorm abwechslungsreiche Strecken (sechs davon komplett neu für die Switch-Version).
Geschwindigkeitsrausch: Das Tempo der Boliden wird von den Entwicklern bei Shin'en Entertainment toll inszeniert. Quelle: Shin'en Entertainment Geschwindigkeitsrausch: Das Tempo der Boliden wird von den Entwicklern bei Shin'en Entertainment toll inszeniert.

Anstrich in Boost-Blau

Geblieben ist all das, was bereits das Ur-Fast ausgezeichnet hat: RMX ist ein reinrassiges, futuristisches Rennspiel ohne Waffen oder Gadgets. Es bewegt sich näher an einer Racing-­Simulation als an einem Arcade-Feeling. Seine drei unterschiedlich anspruchsvollen Ligen beginnen bei "Verdammt schnell!", enden bei "Reicht mir eine Spucktüte!" und präsentieren euch herrlich variantenreiche Strecken aus allen Ecken der Galaxis.

Geblieben ist auch das markanteste Gameplay-Element: der Phasenwechsel. Euer Motor kann per Knopfdruck auf zwei unterschiedlichen Frequenzen betrieben werden, im Spiel durch blaue und orange Farben dargestellt. Auf allen Kursen sind Boost-Streifen ebenfalls in den Farben Blau und Orange verteilt. Ihr müsst euren Motor meist unter brutaler Hektik im Rennen auf diese Streifen einstellen, um eurem Fahrzeug mehr Geschwindigkeit zu verleihen. Erwischt ihr einen Boost mit der falschen Frequenz, werdet ihr gnadenlos ausgebremst.
Erbarmungslos: Es nervt nach wie vor, dass man wie bereits bei Fast Racing Neo nur ganze Cups statt einzelne Strecken neu starten kann. Gerade in so einem kniffligen Spiel! Quelle: Shin'en Entertainment Erbarmungslos: Es nervt nach wie vor, dass man wie bereits bei Fast Racing Neo nur ganze Cups statt einzelne Strecken neu starten kann. Gerade in so einem kniffligen Spiel!

Nur für Rennspiel-Helden

Zusammen mit dem manuellen Boost, den ihr über Power-ups auf der Piste ladet, entsteht dank des Phasensystems ein verbissener Kampf um den ersten Platz, bei dem neben Fahrtalent auch starke Reflexe und eine clevere Taktik gefragt sind. Das gilt noch mehr im erbarmungslosen Hero-Modus! In dieser Spezial­disziplin für alle Fast-Wahnsinnigen bekommt ihr es nicht nur mit gespiegelten Kursen und der Zielvorgabe "Erster oder nichts!" zu tun, sondern versorgt Schutzschilde und Turbo eures Racers auch mit demselben Energiebalken. Nutzt ihr also zu stark den Turbo, reißt es euren Gleiter beim leichtesten Kontakt mit einer Wand auseinander - quasi genau wie euren Controller bei einem Crash in der letzten Runde.

Entwickler: Shin'en Multimedia | Hersteller: Shinén Multimedia | Sprache: Englisch | Altersfreigabe: Ab 0

Wertung zu Fast RMX (NSW)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
Läuft ultraflüssig mit 60 Frames30 abwechslungsreiche StreckenEtliche Multiplayer-OptionenTechnisch verdammt starkTaktisch geniales Farbphasen­-System
Arbeitet zu oft gegen statt mit dem SpielerBrutal schwerer Einstieg ins SpielTime-Trial-Modus fehlt (noch)
Fazit

Bleifuß habt ihr? Willen aus Stahl auch? Dann holt euch Fast RMX, denn das Rennspiel für die Switch lohnt sich!

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