Far Cry 3 im Test: Der Trip auf die Insel der Verrückten ist gebucht! Wir sagen euch, ob sich die Reise auf das Eiland lohnt und stellen den dritten Teil der Far Cry-Reihe auf den tropischen Prüfstand!
Das hat uns an Far Cry 3 nicht gefallen
Story
Quelle: PC Games
10 Karten stehen im Multipayer zur Auswahl.
Wie gesagt, die Zwischensequenzen gehören eindeutig zu der Oberklasse in Spielen. Doch die Story um Jason und wie aus dem hippen Aktiv-Touristen langsam aber sicher ein Killer wird, wirkt stellenweise ungewollt trashig und auch etwas zusammenhanglos. Mal fragt man sich, wie aus Jason so fix ein raubeiniger Haudegen werden kann und mal, warum man ausgerechnet mit einem magischen Kompass auf der Suche nach einem mysteriösen Dolch ist. Was den Entwicklern aber gelungen ist, ist die verrückte Atmosphäre auf der Insel.
Mehrspielermodi
Far Cry 3 hat eine eigenständige Koop-Kampagne für bis zu vier Spieler, die rund fünf Stunden mehr Spielzeit beschert. Das ist an sich nur positiv, doch der kooperative Part scheint im Schnelldurchgang gemacht worden zu sein. Zum einen ist der Schwierigkeitsgrad für "nur" zwei Spieler oft zu hoch, da die Gegner deutlich mehr einstecken können und zum anderen stören Bugs das Spielgeschehen. Der kompetitive Mehrspielermodus dagegen ist grundsolide. Euch stehen vier unterschiedliche Modi und 10 Karten zur Auswahl, die Anzahl der Maps soll durch Eigenkreationen der Community in Zukunft noch steigen. Insgesamt spielten sich die Modi deutlicher langsamer als die Mehrspieler-Gefechte in Black Ops 2, was auch daran lag, dass ihr auch mehrere Treffer verkraftet.
Hohe Hardware-Anforderungen / Ruckler und Tearing auf den Konsolen und schwächeren PCs
Wer Far Cry 3 auf einem PC flüssig und mit hohem Details spielen möchte, sollte einen starken PC daheim haben. Für die Full-HD-Auflösung mit maximalen Details (aber ohne Kantenglättung) benötigt man einen schnellen Vierkern-CPU (Intel Core i7 2600K / AMD Phenom II X4 980 BE) und eine Grafikkarte wie eine ATI Radeon HD 7870 oder eine Nvidia Geforce GTX 660 Ti. Schwächere PCs und die Konsolenversionen leiden dagegen an so manchen Rucklern und Tearing.
