Fahrenheit 451

Test

Was wäre die Welt ohne Literatur? Mit Sicherheit ein trostloser, langweiliger und fantasieloser Ort. Das muss sich auch der englische Autor Ray Bradbury gedacht haben, als er 1953 den Sci-Fi-Roman "Fahrenheit 451" schrieb und veröffentlichte.

Dreizehn Jahre später adaptierte der renommierte Regisseur François Truffaut Bradburys deprimierende Zukunftsvision. Den Menschen wird die Möglichkeit zum selbstständigen Handeln genommen. Die Bücher großer Denker, Wissenschaftler und Dichter werden als Feinde der Gesellschaft angeprangert. Für die Beseitigung dieser gefährlichen Schriften ist der Feuerwehrmann Montag (Oskar Werner) zuständig. Als Montag eines Tages nach dem Warum fragt, wird er für das System gefährlich und soll beiseite geschafft werden ...

François Truffauts erster Farbfilm, der im Titel die Entflammbarkeit von Papier bezeichnet, wird übrigens im Jahr 2005 von Regisseur Frank Darabont neu aufgelegt.

Die Boni der DVD bieten fundierte Infos. Darstellerin Julie Christie liefert einen retrospektiven Audiokommentar, dazu gibt es ein Making of (ca. 45 Min.) sowie eine Diskussionsrunde mit Ray Bradbury. Die Extras sind nicht mit deutschen Untertiteln versehen. MN

Fazit

Film-Check: Ein Klassiker und Meilenstein des Science-Fiction-Genres, der vor allem mit seiner beängstigenden Geschichte in den Bann zieht. Diverse Spe- zial-Effekte sind hier reine Nebensache.
DVD-Fazit: François Truffauts futuristische Vision sollte in keiner gut sortierten Science-Fiction-Sammlung fehlen, auch wenn die Bild- und Tonqualität der Code 2-DVD nicht gerade zukunftsweisend sind. Mit der Auswahl an Zusatzmaterial hat man sich zwar Mühe gegeben, jedoch fehlen hier deutsche Untertitel.

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