FIFA Fussball Weltmeisterschaft 2010 Südafrika: Die WM-Simulation im Test

Test Andreas Szedlak

Die WM in Südafrika naht, holt du Vuvuzelas raus! Ob EAs WM-Simulation ihr Geld wert oder man nur auf den schnellen Euro aus ist, zeigt unser Test.

FIFA Fussball Weltmeisterschaft 2010 Südafrika: Hau weg das Ding!

FIFA Fussball Weltmeisterschaft 2010 Südafrika: Die WM-Simulation im Test Quelle: http://www.cynamite.de Klar, eine entsprechende WM-Atmosphäre muss man von einer Turnier-Simulation erwarten dürfen. Dass FIFA WM 2010 aber spielerisch derart zulegen kann, ist nicht selbstverständlich. Kritikpunkte aus FIFA 10 wurden behoben, etwa die häufigen Hebertore. Diesmal stürzt der Goalie nicht mehr so unbedacht aus seinem Kasten. Außerdem nehmen Spieler den Ball nicht mehr im Fünfmeterraum mit der Brust an, sondern verwerten die Kugel direkt. Dagegen könnt ihr künftig auch das Leder mit dem Oberkörper zum Nebenmann weiterleiten – wenn es Sinn macht. Da die Abwehrreihen bereits ohne manuelles Eingreifen per Taktik-Schieberegler weniger Lücken lassen, kommt es deutlich seltener zu unrealistischen Highspeed-Matches mit unzähligen Torchancen. In der Offensive müsst ihr verstärkt mit Doppelpässen agieren oder versuchen, durch geschickte Manöver per Dribbeltaste in den Strafraum einzudringen. Auch besser: Steilpässe besitzen nun mehr Tempo und Kopfbälle mehr Wucht.

Natürlich haben leidenschaftliche Fußballfans immer was zu kritisieren, dies ist bei uns FIFA Fussball Weltmeisterschaft 2010 Südafrika: Die WM-Simulation im Test Quelle: http://www.cynamite.de nicht anders: Die automatische Passhilfe sorgt gelegentlich dafür, dass die Kugel nicht in die gewünschte Richtung gespielt wird. Leitet man dadurch unfreiwillig einen Konter ein, ist dies doppelt ärgerlich. Wirklich gewöhnungsbedürftig ist auch das neue Elfmetersystem, wenngleich die Idee mit dem sich analog zum Puls bewegenden Balken prima ist.
Nicht ausgereift ist aber, dass Spieler auf bestimmten Positionen an Gesamtstärke verlieren. Sicher, ein Philipp Lahm ist im Sturmzentrum fehl am Platze. Warum aber Bastian Schweinsteiger auf seiner neuen Lieblingsposition im zentralen Mittelfeld deutlich schwächer sein soll als auf dem Flügel, bleibt wohl ein Geheimnis der Entwickler.
Alles in allem haben uns die realistischen Matches in FIFA WM 2010 mehr Spaß gemacht als die FIFA 10-Partien. Die Teststunden vergingen wie im Flug – perfekt also, um ab Mitte Juni die Wartezeit auf das nächste Live-Match im Fernsehen zu überbrücken.

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