"Ich mag Klose und Schweini" - Interview mit EA-Sports-Chef Peter Moore

Special Andreas Szedlak

Im Cynamite-Interview äußerte sich Peter Moore, Präsident von EA Sports, zu EAs WM-Simulation, seinen WM-Favoriten und zum deutschen Nationalteam.

Peter Moore, Präsident von EA Sports Quelle: Cynamite Peter Moore, Präsident von EA Sports Cynamite-Interview mit Peter Moore: Im Rahmen der Enthüllung von EAs FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010 im Stamford-Bridge-Stadium in Chelsea (London) führten wir ein Gespräch mit dem Präsidenten von EA Sports.

Peter Moore arbeitet in San Francisco, ist aber gebürtiger Engländer und hat dementsprechend Fußball im Blut. Mit uns sprach Peter Moore über EAs FIFA-Spiele, über die anstehende Weltmeisterschaft und über das deutsche Nationalteam.
Am Ende des Interviews wartet noch eine Umfrage auf euch: Wer ist euer WM-Favorit?

Cynamite: Wie wichtig ist die Marke FIFA für EA Sports?

Peter Moore: FIFA ist außerordentlich wichtig für uns. In den letzten Jahren hat es zur meistverkauften Spielereihe von Electronic Arts entwickelt. Den Dachverband des Fußballs als Partner zu haben, ist natürlich wahnsinnig wichtig, vor allem in einem Jahr in dem eine Weltmeisterschaft stattfindet.

"Ich mag Klose und Schweini" - Interview mit EA-Sports-Chef Peter Moore Quelle: Electronic Arts Cynamite: Was macht für Sie ein Fußballspiel realistisch?

Peter Moore: Fußball ist nicht leicht in einem Videospiel realistisch darzustellen. Es gibt viele Herausforderungen: Spielfluss, Ballphysik, Passen, Schießen, Abseitsfalle und vieles mehr. Wir haben eine gewaltige Menge an Zeit und Geld investiert um ein perfektes Ergebnis abzuliefern. Dabei profitieren wir natürlich auch von der Hardware-Power der Next-Gen-Konsolen und von den Vorzügen unserer Engine, die wir seit drei Jahren nutzen. Ich finde der Fußball ist in FIFA 10 sehr realistisch und nicht weniger in unserem neuen Weltmeisterschafts-Spiel FIFA WM Südafrika 2010.

Cynamite: Sind Sie auf irgendeine Art in die Entwicklung der FIFA-Spiele involviert?

Peter Moore: Es gibt keine Veranlassung mich in die Entwicklung einzubinden. Ich war zwar vor drei Monaten in Vancouver und habe mich vergewissert, dass das Spiel gut aussieht. Aber das war’s auch schon. Wir haben ein sehr talentiertes Team in Vancouver und ich vertraue den Jungs voll und ganz.

Auf der nächsten Seite spricht Peter Moore über die anstehende Fußball-WM in Südafrika.

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