Extreme Rage

Test

Mit der Rolle als tougher Cop wollte vin diesel seinen Ruf als Action-Superstar untermauern

Im Kampf gegen Drogen muss man als Cop mit harten Bandagen kämpfen. Und keiner versteht sich besser darauf als Sean Vetter (Vin Diesel) und sein Partner Demetrius Hicks (Larenz Tate). Auf den Straßen von L. A. groß geworden, kennen die beiden sämtliche Kniffe und schlagen durchaus auch mal über die Stränge, um die bösen Buben festzunageln.

Nach sieben Jahren zahlen sich ihre Methoden aus: Es gelingt, Memo Lucero (Geno Silva), den Kopf des mächtigsten Drogenkartells Mexikos, zu verhaften. Doch die Freude über den Sieg gegen das organisierte Verbrechen währt nur kurz. Ein neuer Drogenbaron, der nur unter dem Namen "Diablo" bekannt ist, übernimmt mit beispielloser Brutalität Luceros angestammten Platz und lässt alle eliminieren, die sich ihm in den Weg stellen.

Als auch Seans Frau Stacey (Jacqueline Obradors) einem Attentat von Diablo zum Opfer fällt, wird?s persönlich. Sean denkt nur noch an Vergeltung. Er knöpft sich sämtliche Drogenhändler der Stadt vor, um auf diese Weise an Diablo heranzukommen. Selbst die Suspendierung nach einem fehlgeschlagenen Einsatz kann den Rachsüchtigen nicht von seinem Feldzug abhalten ...

Spätestens seit "Triple X" ist klar, dass Vin Diesel genau der Richtige ist, um Hollywoods alternde Actionstar-Riege um Schwarzenegger, Stallone & Co. abzulösen. Allerdings kann Diesel mit "Extreme Rage" nicht an seinen bisherigen Erfolg anknüpfen. Nach den eher spärlichen Einspielergebnissen in den Vereinigten Staaten war klar, das sein Name allein auch hierzulande nicht ausreichen würde, um reichlich Zuschauer in die Kinosäle zu locken. Selbst eine Umbenennung des Streifens durch den deutschen Verleiher von "A Man Apart" in den kompromisslose Action versprechenden Titel "Extreme Rage" brachte nichts.

Die DVD-Ausstattung gibt sich genauso bescheiden wie schon bei der Code-1-Disc. Wer also auf Making ofs, interessante Featurettes oder gar einen Audiokommentar hofft, wird enttäuscht. Unter "Specials" verbirgt sich lediglich der englischsprachige Original-Kinotrailer sowie sieben entfallene Szenen. Diese sind immerhin anamorph und mit deutschen Untertiteln versehen. FE

Fazit

Film-Check: Die "Knallharter Bulle riskiert Karriere und Leben, um einen Verbrecher zu fassen"-Story ist so alt wie das Actiongenre selbst. Doch so lange diese nur gut genug verpackt ist, stören sich daran wohl nur wenige. Die Inszenierung von "Extreme Rage" ist allerdings nicht vollauf überzeugend. Einige Längen wechseln sich mit wilden Schießereien ab. Für Vin-Diesel-Verehrer.
DVD-Fazit: Simple, anspruchslose Action für zwischendurch -- wer auf Filme steht, auf die diese Umschreibung zutrifft, der liegt bei "Extreme Rage" genau richtig. Auch über den Mangel an Extras muss man hier großzügig hinwegsehen können. Dafür gibt?s eine passable Bildqualität und eine ansprechende Sounduntermalung mit einem über die Stränge schlagenden Bass.

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