Was klingt nach Need for Speed für Motorrad, entpuppt sich aber als langweiliger Murks? Ja, das hier ...
Auch Superhelden brauchen hin und wieder ein wenig Hilfe. Nachfolgend haben wir für Sie einige Pfeiltasten-Kombinationen aufgelistet, mit denen Sie nützlich Upgrades und Hilfen erhalten -- damit Ihre Recken auch morgen noch kraftvoll zuschlagen können.
Flotte Motorrad-Rennen in städtischen Umgebungen, das klingt als Szenario für ein PC-Spiel erstmal potenziell unterhaltsam. Extreme Motorbike Racing schafft es aber nur ansatzweise, mit diesem Konzept Spielspaß zu erzeugen. Doofe KI-Gegner, veraltete Technik, abwechslungsarme Strecken und ein müdes Fahrverhalten beleidigen Motorrad-Fans und rufen Rennspielern in Erinnerung, dass es so viele deutlich bessere Alternativen gibt.
Respektiert mich!
Wie einfallslos die Designer die triste Stadt gestaltet haben, erkennen Sie an der Straßenstruktur auf der Minimap (rechts unten).
Ziel des Spiels ist es, sich in einer Reihe von Rennen als bester Pilot in der urbanen Motorrad-Szene zu etablieren. Durch Siege ernten Sie den Respekt der Kollegen und schalten neue Strecken frei. Neu ist dabei relativ, denn es handelt sich immer um die gleiche Stadt, in der sich jeweils nur die zu fahrende Route ändert. Das macht die Need for Speed Serie zwar seit einiger Zeit auch so, allerdings sind die Umgebungen dort grundsätzlich schöner und abwechslungsreicher.
Die Rennen stellen selbst Gelegenheitsraser vor keine große Herausforderungen: Die KI-Gegner fahren bestenfalls mittelprächtig, und die Zeitfenster zwischen den Checkpoints sind sehr großzügig bemessen. Das hat in der Kombination mit größtenteils anspruchslosen Strecken zur Folge, dass es statt spannender Kopf-an-Kopf-Rennen auf langweilige Solo-Fahrten hinausläuft. Adrenalinschübe und Spannung gibt es höchstens, wenn man sich bei hohem Tempo durch den dichten Verkehr schlängelt. Blöd: Die acht Motorräder unterscheiden sich beim Fahrgefühl kaum voneinander.
Oldtimer-Technik
In punkto Grafik wirkt Extreme Motorbike Racing inmitten von Rennspielen wie Need for Speed Carbon und GTR 2 wie ein Anachronismus: Mit detailarmen Objekten und Texturen sowie tristen Farben kommt das Spiel nicht über die optische Attraktivität der Raufasertapete von Großmutter hinaus. Den Ohren ergeht es dabei übrigens nicht viel besser als den geschundenen Augen: Die musikalische Begleitung wird auf der Packungsrückseite mit dem Qualitätsprädikat »von einer Band extra eingespielt« bedacht -- wir haben das nervige Gedudel immerhin 30 Sekunden ausgehalten.
