Runaway Train - Express in die Hölle

Test

Die zwei Verbrecher Manny (Jon Voight) und Buck (Eric Roberts) haben es geschafft! Kurzerhand konnten sie aus einem Hochsicherheitsgefängnis in Alaska fliehen und ungehindert auf einen Güterzug in Richtung Freiheit aufspringen. Doch die Freude über die unproblematische Flucht ist nur von kurzer Dauer.

Nach nur wenigen Metern erleidet der Zugführer einen Herzinfarkt und stürzt von der Lok. Die Notbremse funktioniert nicht, das Schienenfahrzeug rast führerlos durch die karge Winterlandschaft.

Zufällig befindet sich auch die Bahnarbeiterin Sara (Rebecca De Mornay) in einem der Wagons. Mit ihrer Unterstützung wollen Manny und Buck versuchen, von außen über die vereisten Eisanbahnwägen in den Führerraum zu gelangen. Derweil erwägen der Gefängnisdirektor und die Bahnzentrale, die Lok entgleisen zu lassen ...

Als geistiger Vater dieses Action-Streifens zeichnet die japanische Regie-Legende Akira Kurosawa ("Die sieben Samurai") verantwortlich.

Im Jahr 1986 gab es für "Runaway Train" sogar drei "Oscar"-Nominierungen. Doch weder Jon Voight noch Eric Roberts oder Henry Richardson (Schnitt) durften die begehrte Trophäe schließlich mit nach Hause nehmen. MN

Fazit

Film-Check: Unkonventioneller und spannender Action-Thriller, der rasant und beklemmend in Szene gesetzt wurde. Auch nach 18 Jahren schafft er es, die Zuschauer kurzweilig zu unterhalten.
DVD-Fazit: Die Umsetzung des Actioners auf DVD hat in punkto Bild- und Tonqualität keine Auszeichnungen verdient. Vor allem das Fehlen jeglicher Extras enttäuscht. Sammler werden sich den Silberling dessen ungeachtet allein aufgrund des Filmes zulegen, der sich als würdiger Genre-Vertreter sehen lassen kann.

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