Böse außerirdische Besucher sorgen für ein Blutbad unter walisischen Waldschraten. Fun-Splatter vom Feinsten!
Mit einem Mähdrescher werden die Außerirdischen zu Hackfleisch verarbeitet
Trash ist ein weithin unterschätztes Genre mit vielen Gesichtern. Trash-Streifen widersetzen sich nicht nur allen gültigen Gesetzen der massenpublikumsorientierten Filmproduktion, sie rebellieren aus ihrer Nische heraus sogar ganz gezielt gegen gesellschaftliche Konventionen. Trash lebt von beißender Ironie, liebt das Spiel mit Gewalteinlagen als Schockmittel und schert sich einen Dreck darum, was die gemäßigte Mehrheit davon hält. Zwangsläufig sind fast alle Vertreter dieser Sparte eine Mischung aus den Genres Horror, Science-Fiction, Action und Fantasy.
Die meisten Trash-Filmer machen sich über die künstlerische Notwendigkeit brutaler Szenen wenig Gedanken. Tatsächlich werden diese aus zwei simplen Gründen in die Filme eingebaut: weil es Spaß macht, sie zu drehen und der Kultfaktor proportional zum Splattergehalt steigt.
Reporterin Michelle (Emily Booth) wurde unfreiwillig an Bord des UFOs geholt
In dieser Hinsicht hat Jake West alles richtig gemacht. In "Evil Aliens" lässt uns der junge britische Regisseur an einer UFO-Invasion der besonderen Art teilhaben, die auf einer Insel vor der Küste von Wales stattfindet. Eine von fiesen E.T.s entführte Frau kehrt schwanger zurück und erstattet umgehend Meldung. Michelle Fox (Emily Booth), ein unter Quotendruck stehendes TV-Klatschluder, wittert die große Story. Fox reist mit ihrem Team in die Provinz und erlebt das Grauen.
Maskenball
Anolis stattete die DVD mit einem Audiokommentar aus, bei dem Regisseur West und Ausstatter Neil Jenkins gut gelaunt aus dem Nähkästchen plaudern. Wer mehr über die Make-up-Arbeit und Entstehung der Masken erfahren möchte, sollte sich die Featurette "A guided Tour of Life Creations" ansehen. Angekündigt ist übrigens auch eine Doppel-DVD mit einem zusätzlichen Audiokommentar.
