Essence in der Vorschau: Auf den Spuren unserer Vergangenheit (mit Video-Preview)
Special
Onevision Games gibt uns Zutritt zum Abenteuer Essence - und damit ein Ticket in eine ganz andere Welt. An zahlreichen surrealen Orten wandern wir auf den Pfaden unserer Vergangenheit, über die wir keinerlei Informationen haben. Um etwas über uns selbst und die uns umgebende Welt zu erfahren, müssen wir Charaktere an den geheimnisvollsten Orten aufspüren und befragen. Während wir diese vergessene Welt erforschen, gelangen wir Stück für Stück zu unserer Erinnerung zurück. Das Spiel ist seit dem 18. April 2017 auf Steam Early Access zu erwerben.
Essence ist ein Erkundungsspiel aus der Ego-Perspektive und erscheint in mehreren Kapiteln über Steams Early-Access-Programm - die fertige, komplette Version soll laut Entwickler Ende 2017 zum Kauf bereit stehen - dafür hat das deutsche Studio Onevision Games letztes Jahr über 22.000 Euro auf Kickstarter eingenommen. Wir sind für unsere Essence-Preview schon mal durch Episode 1 gestiefelt.
Ohne zu wissen, wer wir sind und wo wir uns befinden, erwachen wir zu Beginn von Essence in einem monochromen, an Stonehenge erinnernden Gebiet. Von dort aus machen wir uns auf die Reise durch eine nahezu endlos erscheinende, mystische Welt. Diese könnte gerade für Spieler interessant sein, die gerne herumstreifen und Landschaften erkunden, denn Essence bietet eine ganz eigene Open-World-Erfahrung. Unsere Reise beginnt in Litora, einer weiten, kühl erscheinenden Landschaft mit vereinzelten Felsformationen und nur wenigen Pflanzen. Hier stoßen wir auf eine Ansammlung schwebender Steine. Berühren wir sie, erscheint uns Litora plötzlich in Farbe. Unsere Reise führt durch zeit- und raumlose Sphären, an Orte, die unserer Welt ähneln - und an solche, wie wir sie aus Fantasyfilmen oder Träumen kennen.
"May you find what you desire, my arising child"
Quelle: Onevision Games
Charaktere geben kryptische Hinweise zur Identität der Spielfigur.
Wer auf der Suche nach Konfrontation und Action ist, sucht diese in Essence wahrscheinlich vergeblich. Die in der Beta-Version anzutreffenden NPCs sind allesamt Charaktere, mit denen unser Charakter gar nicht oder nur wenig interagieren kann. Sprechen wir sie an, erhalten wir einmalig Hinweise für unsere Reise, bevor sie für immer verstummen. Diese Informationen sind zudem so knapp und rätselhaft gehalten, dass man oftmals das Gefühl bekommt, genau so schlau wie vorher zu sein. Im Laufe des Spiels werden uns Hinweise zu unserer Existenz in dieser Welt also nur in sehr kleinen Häppchen gefüttert. Immerhin, die Charaktere sind überaus freundlich und scheinen nur auf uns zu warten.
Entdeckungstour ohne Grenzen
Die überschaubaren Monologe der Charaktere bieten den Gegenpol zur endlos weit erscheinenden Welt, die wir erkunden dürfen. Schaltflächen und Portale führen entweder in irdische Wälder oder weltraumartige Sphären in grellen Farben. Eines aber haben alle Orte gemeinsam: Den vollständigen Verlust von Zeit. Und auch wenn an jedem der zahlreichen Orte immer wieder ein konkretes Ziel zu erreichen ist, bietet Essence dem Spieler die Möglichkeit, in Ruhe die detailreich gestaltete Umgebung zu erkunden.
Quelle: Onevision Games
Die Landschaften von Essence sind wunderschön und rätselhaft.
Das Besondere: Jedes Gebiet, in das wir reisen, versprüht einen ganz eigenen Charme. Farben, Sounds und die Gestaltung der Umgebung lassen uns mal Entspannung, mal Irritation empfinden. Zudem gibt es keine Lebenspunkte, die man verlieren könnte. Fällt man von einer Klippe, landet man nach einem gefühlt ewigen Sturz den Umständen entsprechend sanft auf dem Boden - und kann seinen Weg fortsetzen, ohne Schaden erlitten zu haben. Auch sonst legt Essence euch kaum Steine in den Weg. Und falls doch: Berge und Felswände können beinahe immer erklommen werden.
Essence gibt es seit dem 18. April 2017 zum Preis von 20 Euro auf Steam zu kaufen. Die Early-Access-Version enthält nur den ersten von drei Akten, ein finaler Release ist für das 4. Quartal 2017 angepeilt.
