Das Trendgenre bekommt schon wieder Zuwachs: Enter the Gungeon ist ein anspruchs- und humorvoller Roguelike-Dungeon-Crawler.
Auf den ersten Blick sieht Enter the Gungeon aus wie eine Kopie von Nuclear Throne oder eine Variante von The Binding of Isaac mit weniger Fäkalhumor. Und tatsächlich ähneln sich die drei Titel stark, die Unterschiede liegen im Detail. Größtes Alleinstellungsmerkmal von Enter the Gungeon ist die Ausweichrolle, die alle fünf anfangs spielbaren Helden beherrschen.
Inspiriert wurde der Move, bei dem man ein paar Frames Unverwundbarkeit spendiert bekommt, von der Souls-Reihe - die Entwickler von Enter the Gungeon, Dodgeroll Studios, haben sich sogar nach der Mechanik benannt. Wichtig ist die Rolle vor allem in den tieferen Etagen des "Gungeons" (ein Kunstbegriff, zusammengesetzt aus den Worten "Dungeon" und "Gun"), denn dort tobt eine echte Bullet Hell.
Schusswaffen sind der Dreh- und Angelpunkt, es gibt etwa 190 verschiedene, viele davon sind inspiriert von Wummen bekannter Spieleserien und Filme. Die Anspielungs- und Wortwitzdichte ist extrem hoch. Freilich zündet dabei aber nicht jeder Scherz, vor allem, da die deutsche Übersetzung an vielen Stellen sehr ungelenk ist.
Sisyphos-Arbeit?
Genretypisch startet man nach dem Tod wieder von vorne. Durch das Freischalten von Abkürzungen und neuen Waffen oder Items für den Pool sowie neuen Händlern und zwei geheimen Charakteren wird da
Quelle: Games Aktuell
Kugelhölle: Je tiefer man ins Gungeon eindringt, desto schwieriger die Bosse. Diese beiden sind easy. (PS4)
s Erkunden des Gungeons rasch um interessante Facetten erweitert.
Durch die zufällige Generierung der Levels ist außerdem jeder Durchgang anders. Klar, für ungeduldige Spieler ist der Titel nicht zu empfehlen, durch einstellbare Zielhilfe und eine simpel-spaßige Mechanik hat man aber nach kurzer Zeit die ersten Erfolgserlebnisse.
Entwickler: Dodgeroll Studios | Hersteller: Devolver Digital | Sprache: Deutsch | Altersfreigabe: Ab 6
