Das Survival-Action-RPG Enshrouded ist erfolgreich in den Early Access gestartet. Wir helfen euch mit 13 Tipps, damit euch der Einstieg leichter fällt.
Gleiter und Greifhaken herstellen
Zwei extrem wichtige Hilfsmittel können wir ohne die Unterstützung des Schmieds beispielsweise nicht anfertigen. Neben der Schnellreise gibt es noch eine andere Art und Weise, schneller von A nach B zu kommen.
Gerade das Startbiom ist äußerst hügelig. Von den Anhöhen lässt es sich wunderbar mit einem Gleiter abspringen und über die abwechslungsreichen Landschaften hinwegsegeln. Wir sparen dabei nicht nur Zeit, sondern meiden auch schädliche Miasma-Gebiete und Umwege aufgrund von steilen Abhängen.
Einen Greifhaken sollten wir ebenfalls relativ zügig craften. Durch den krallen wir uns an festgelegten Punkten fest und ziehen oder schwingen uns an ansonsten unerreichbare Orte. Überall kommen wir mit dem Gadget also nicht nach oben, dennoch ist es essenziell wichtig, um geheime Wege zu erreichen.
Um den Greifhaken anzufertigen, benötigen wir Garn, Miasma-Sporen und Metallschrott. Für den Gleiter braucht's zusätzlich noch Tierfelle sowie Miasma-Holz. Sporen erhalten wir nach dem Besiegen von bestimmten Wesen, Holz gibt's durch das Fällen von Bäumen - beides allerdings ausschließlich in den Miasma-Gebieten.
Ausdauer verbessern
Im gleichen Atemzug müssen wir über einen ziemlich nervigen Aspekt von Enshrouded sprechen. Der Ausdauerverbrauch ist zu Spielbeginn sehr hoch. Unsere Figur gerät bei beinahe allen Tätigkeiten extrem fix außer Atem.
Auch beim Gleiten und bei Greifhaken-Aktionen verbrauchen wir ordentlich Energie. Wer nicht direkt in den Game-Over-Screen stürzen möchte, sollte rechtzeitig Fähigkeitspunkte in die Ausdauer investieren.
Mit einem Schluck Wasser können wir die Leiste zwar wieder auffüllen und auch Ausruhen hilft für einen kurzzeitigen Schub, doch langfristig lässt sich unser Lungenvolumen nur mit Fähigkeitspunkten verbessern. Und das lohnt sich definitiv!
Plötzliche Levelgrenzen
Wenn wir die Spielwelt erkunden oder bestimmte Quests von unseren Verbündeten annehmen, sollten wir uns vorsichtig vorantasten. In Enshrouded erkennen wir auf den ersten Blick nicht, in welchen Gebieten die Gegner zu stark für uns sind. Erst sobald die Wesen vor uns stehen und ihr Level angezeigt wird, können wir unsere Chancen einschätzen.
Einige Feinde, die zwei Stufen über uns thronen, töten uns hin und wieder mit einem Angriff. Es kann also passieren, dass wir schneller den Löffel abgeben, als uns lieb ist. Manchen Widersachern gehen wir daher besser aus dem Weg.
Quelle: Keen Games/PC Games
Doch das Kämpfen gegen die vermeintlich dickeren Brocken lohnt sich. Der Loot ist immer ans Level des Gebiets gekoppelt, was bedeutet, dass wir aus bestimmten Arealen besseres Zeug mit nach Hause bringen. Es kann sich also auszahlen, zwischendurch mehr Risiko einzugehen. Ein gewisser Anhaltspunkt beim Annehmen der Aufträge wäre dennoch wünschenswert.
Loot behalten mit dem Hauptmenü-Trick
Solltet ihr merken, dass euch ein Abschnitt doch noch ein wenig überfordert oder ihr keinen Ausweg aus der Miasma-Hölle findet, gibt's einen relativen simplen, wenngleich uncharmanten Trick, um blitzschnell aus Gefahrenzonen zu gelangen. Und zwar zurück zum Hauptmenü springen.
Das hört sich zwar nach einer feigen Nummer an, erspart uns jedoch den Verlust einiger Items aus dem Rucksack. In den Miasma-Zonen überleben wir nur wenige Minuten und meistens sind diese Gebiete in Tälern gelegen. Eine schnelle Flucht entpuppt sich daher als schwierig. Sobald wir das Spiel nach Beendigung neustarten, spawnen wir mit allen Gegenständen im Gepäck in unserer Basis. Beim Tod müssen wir dagegen erneut den Weg auf uns nehmen und unseren Grabstein an der Stelle des Ablebens plündern, um unser Inventar wieder aufzuklauben.
