Neben der Hardware spielt auch die Wave Link Software eine wichtige Rolle. Sie übernimmt Einrichtung, Steuerung und Anpassung der Audiosignale. Wie benutzerfreundlich sie dabei ist, schauen wir uns im Folgenden an.
Auf der Oberseite des Wave XLR befindet sich noch ein Touchpad, über das ihr euer Mikrofon schnell und einfach stummschalten könnt. Der Aufbau des Set-ups ist selbsterklärend und mit wenigen Handgriffen erledigt. Für alles Weitere benötigt ihr dann die kostenlose App Elgato Wave Link.
Die Software Elgato Wave Link
Habt ihr euch die App heruntergeladen, werdet ihr Schritt für Schritt durch die Einrichtung eures Mikrofons geführt. Die App an sich ist ziemlich überschaubar, bietet aber trotzdem einige Optimierungsmöglichkeiten. So könnt ihr unter dem Reiter Effekte vorinstallierte Filter aktivieren und bearbeiten. Über die Einstellungen könnt ihr aber auch noch weitere Plug-ins installieren.
Das Besondere am Wave XLR ist, dass es über einen "Auto Gain Wizard" verfügt. Hier sprecht ihr für einen kurzen Moment in das Mikrofon und das Wave XLR erledigt den Rest, indem es die Einstellungen an eure Stimme anpasst. Seid ihr damit nicht zufrieden, könnt ihr natürlich auch manuell noch Änderungen vornehmen. Die Wave Link App bietet eine einfache Benutzeroberfläche, die euch nicht mit zu vielen Möglichkeiten überfordert, aber trotzdem genug Spielraum besitzt, um eure Stimme gut optimieren zu können.
Quelle: Elgato
Die Benutzeroberfläche in der Wave-Link-App ist überschaubar, bietet aber dennoch einige Einstellungsmöglichkeiten.
Benutzerfreundlichkeit und Qualität
In puncto Benutzerfreundlichkeit ist der Umgang in der Praxis mit den beiden Geräten recht unkompliziert. Die Kombination aus Wave DX und Wave XLR lässt sich problemlos in verschiedene Anwendungen integrieren. Auch mit dem gängigen Streaming- und Aufnahmeprogramm OBS Studio wird das Mikrofon sofort vom System als Audioquelle erkannt und kann als Mikrofoneingang ausgewählt werden.
Wichtig ist nur zu beachten, dass das Wave DX klar auf Sprachaufnahmen ausgelegt ist. Stimmen werden präsent und verständlich aufgenommen, während durch die Nierencharakteristik Geräusche aus der Umgebung vergleichsweise stark reduziert werden.
Quelle: Elgato
Besonders für Streamer und Creator kann die Kombo von Wave DX und XLR interessant sein.
Das kann besonders in typischen Streaming- oder Gaming-Set-ups von Vorteil sein, in denen Tastaturgeräusche oder Raumhall eine Rolle spielen können. Durch seine Bauweise entfaltet das Mikrofon seine Stärken vor allem dann, wenn relativ nah eingesprochen wird, etwa bei Streams, Podcasts oder Voiceover-Aufnahmen. Für diese Einsatzbereiche liefert das Wave DX eine klare und fokussierte Sprachaufnahme.
Weniger geeignet ist es hingegen für Situationen, in denen mehrere Personen gleichzeitig aufgenommen werden sollen oder ein größerer Raumklang gewünscht ist, etwa bei Gesprächsrunden ohne eigene Mikrofone oder bei Musikaufnahmen mit größerem Abstand zur Schallquelle. Gerade Streamer oder Content Creator treffen mit diesem Kombinations-Set-up keine schlechte Wahl. Besonders für einen unkomplizierten Einstieg. Transparenzhinweis: Die Test-Hardware wurde von Elgato zur Verfügung gestellt.
